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auf google streetview
hat sie das küchenfenster geöffnet
ich sehe sie
mittags
gleich würden wir
pfannkuchen essen
mit zimt
erste, längere Version:
street view
auf den fotos von google
hat sie das küchenfenster geöffnet
ich sehe sie
mittags
gleich würden wir
pfannkuchen essen
mit zimt
auf den fotos von google
hinter den fenstern ahnt man
den raum
in dem es leer wurde
auf den fotos von google
stimmt nichts mehr
street view
hallo amanita,
die ersten zwei strophen gefallen mir, und bilden m.e. einen vollständigen, stimmigen text!
(die letzten beiden sind viiiel zu keulenartig und machen mir den text wieder kaputt - ich lese einfach nur die ersten2 .-)
liebe grüße!
p.s.: würde überlegen, einen anderen titel zu wählen, und dann zu schreiben:
"auf google street view / hat sie das küchenfenster geöffnet / (...)"
da ich finde, "fotos" passt für street view nicht recht/ bzw. ist holprig ausgedrückt
die ersten zwei strophen gefallen mir, und bilden m.e. einen vollständigen, stimmigen text!
(die letzten beiden sind viiiel zu keulenartig und machen mir den text wieder kaputt - ich lese einfach nur die ersten2 .-)
liebe grüße!
p.s.: würde überlegen, einen anderen titel zu wählen, und dann zu schreiben:
"auf google street view / hat sie das küchenfenster geöffnet / (...)"
da ich finde, "fotos" passt für street view nicht recht/ bzw. ist holprig ausgedrückt
Zuletzt geändert von aram am 19.03.2013, 22:51, insgesamt 1-mal geändert.
amanita, für mich ist es so, dass etwas wie das, was du mit s3 s4 explizit ausdrückst, in s1 und s2 (als möglichkeit) bereits mitschwingt - diese vordergründige idylle von s1 und s2 ist implizit schon abgründig. (ich denke mal, die meisten leser würden das ähnlich empfinden; jedem ist klar, dass die street view realität eine konserve ist, womit sich das darin abgebildete mit dem "gleich würden wir ..." bereits schneidet. man müsste schon sehr naiv lesen, um das ambivalenzfrei/ ungebrochen zu empfinden.)
huhu, amanita, ich stimme aram zu!
die ersten beiden strophen implizieren die letzten beiden schon, sagen alles aus, vor allem durch den konjunktiv.
ich finde ebenfalls, dass die letzten beiden eher störend zu konkret werden. sie sind in der tat /auch für mich/ überflüssig! denn "google street view" bildet ja defintiv eine vergangenheit ab.
(wenngleich ich weiß, wie schwer es manchmal ist, sich von text-teilen zu trennen
)
mit den fotos ... hm, aber es sind doch fotos, oder?
lg,
diana
die ersten beiden strophen implizieren die letzten beiden schon, sagen alles aus, vor allem durch den konjunktiv.
ich finde ebenfalls, dass die letzten beiden eher störend zu konkret werden. sie sind in der tat /auch für mich/ überflüssig! denn "google street view" bildet ja defintiv eine vergangenheit ab.
(wenngleich ich weiß, wie schwer es manchmal ist, sich von text-teilen zu trennen
)mit den fotos ... hm, aber es sind doch fotos, oder?
lg,
diana
Danke Dir auch, Diana, für die "Zweitstimme". Kürzungen fallen mir prinzipiell nicht schwer! Aber ich habe gerade die vorgeschlagene Version in meinem Werkstatt-Ordner angesehen und finde sie noch nicht plausibel. Da nimmt für mich jemand das Foto (oder was auch immer) als Realität und will gleich ins Haus + Pfannkuchen essen, die Wiedererkennbarkeit nimmt für mich viel zu viel Raum ein!
es muss sowas sein wie montierte panoramen, die perspektivische betrachtung ermöglichen - wenn man die betrachtungsachse schwenkt (horizontal oder vertikal), verändern sich auch die fluchtlinien, was bei einem einzelnen 'foto' nicht der fall wäre. (also auch wenn 'fotos' die einzelbestandteile bilden, verhält sich das ganze nicht wie 'fotos' - pjotr kann das sicher besser erklären; wikipedia lässt da etwas aus.-)birke hat geschrieben:hm, aber es sind doch fotos, oder?
das würde ich auch annehmen, amanita - klar, dass z.b. du und ich anders lesen - und damit auch anders schreiben. selbst wenn meine lesart von anderen geteilt wird - wenn es nicht auch deine sein kann, wäre es natürlich verfehlt, *deinen* text darauf hinzutrimmen. (dieser text ist vielleicht ein sonderfall /zufall, indem sich das so deutlich in ganzen strophen abbildet)Amanita hat geschrieben:Aber ich habe gerade die vorgeschlagene Version in meinem Werkstatt-Ordner angesehen und finde sie noch nicht plausibel.
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poeta
hallo Amanita,
mir ergings ähnlich wie aram und birke, also noch eine stimme, die ins gleich horn stößt.
wenn es meins wäre, würde ich unbedingt mit 'zimt' aufhören, auch die gespräche klingen übergestülpt und ersticken meines erachtens mehr, als sie lenken.
auch arams anregung bezüglich dr fotos würde ich überdenken, vielleicht diskret ein 'noch' plazieren?
auf google
hat sie das küchenfenster
noch geöffnet
ich sehe sie
mittags
gleich würden wir
pfannkuchen essen
mit zimt
oder irgendwie so?
es geht mir selbst oft so, dass ich meine, der leserin an manchen stellen hilfen geben zu müssen, die dann eher beschweren, dass ich dem eigenen text zu wenig (zu)traue, an anderen wieder lücken klaffen, die ich stets übersehen habe.
interessanter ansatz, der mir wirklich gefällt!
liebe grüße, poeta
mir ergings ähnlich wie aram und birke, also noch eine stimme, die ins gleich horn stößt.
wenn es meins wäre, würde ich unbedingt mit 'zimt' aufhören, auch die gespräche klingen übergestülpt und ersticken meines erachtens mehr, als sie lenken.
auch arams anregung bezüglich dr fotos würde ich überdenken, vielleicht diskret ein 'noch' plazieren?
auf google
hat sie das küchenfenster
noch geöffnet
ich sehe sie
mittags
gleich würden wir
pfannkuchen essen
mit zimt
oder irgendwie so?
es geht mir selbst oft so, dass ich meine, der leserin an manchen stellen hilfen geben zu müssen, die dann eher beschweren, dass ich dem eigenen text zu wenig (zu)traue, an anderen wieder lücken klaffen, die ich stets übersehen habe.
interessanter ansatz, der mir wirklich gefällt!
liebe grüße, poeta
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scarlett
nee, aber wirklich nicht.
aus dem konjunktiv allein "würden wir" wird nicht deutlich, dass es diese person hinter dem fenster gar nicht mehr gibt ...
ich lese es als erinnerung an etwas, was so nicht mehr eintreten wird, das auf google streetview stimmt nix mehr ist m e wichtig.
die kurze version ist mir - mit verlaub - zu banal.
scarlett
aus dem konjunktiv allein "würden wir" wird nicht deutlich, dass es diese person hinter dem fenster gar nicht mehr gibt ...
ich lese es als erinnerung an etwas, was so nicht mehr eintreten wird, das auf google streetview stimmt nix mehr ist m e wichtig.
die kurze version ist mir - mit verlaub - zu banal.
scarlett
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