Blaue Augen

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
StefanPollotzky

Beitragvon StefanPollotzky » 01.03.2013, 21:43

Lust.
Durst.

Blaue Augen b licken dich an.
Zwei Dolche im Herzen,
Im Selbstbewusstsein.

Wieder auf alles geschissen,
Wieder ein Schnaps zum Wein.

Nichts wird besser.
_________________________________________

Wir lachen.
Dachtest du jemals,
wir wären uns ähnlich,
seien uns gleich?

Blaue Augen Blicken mich an.
Es war nie so.
Es wird nie so sein.
___________________________________________

Du kriegst ein Kind von mir.
Dafür hasst du mich.

Produkt von Lust,
von der Mutter gehasst.

Blaue Augenblicken dich an.
Es ist nicht so, wie du denkst.
Es wird immer alles anders sein.
_____________________________________________
Blaue Augen,
sie blicken dich an.

Du Merks, dass jede Wahrheit stirbt.

Blaue Augen,
sie blicken dich an.

Zu tief geht der Blick,
du würdest am Liebsten sterben.
_______________________________________________
Wer kann schon zwingen?

Liebe mich!

Kann ich entrinnen?

Blinder Leidenschaft?
________________________________________________
Ja, ich liebe!

Was liebe ich, ist überhaupt?

Blaue Augen?

Kalter Staub?, der mich erstickt, im Rausch blinder Gefühle.

Mucki
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Beitragvon Mucki » 22.03.2013, 13:47

Hallo Stefan,

ich verstehe die Komposition deiner Zeilen nicht. Warum das Leerzeichen zwischen "b licken"?
Warum "Augen Blicken mich an" (das B großgeschrieben)? "Blaue Augenblicken dich an". "Du Merks ..."?
Das Ganze ist für mich nicht stimmig. Was hattest du hier im Sinn? Daher denke ich, dass hier ein experimentelles Element im Spiel ist, das ich nicht durchschaue.

Saludos
Gabriella


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