app-ochal
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Niko
app-ochal
inzwischen lebt man android
und mit der welt in der tasche
sie ist einen touch nur
weit entfernt
wer war sielmann
wo starb ghandi
wie komme ich von irgendwo
nach anderswo
man stellt sich
selbst keinen fragen mehr
nur antworten zählen
was offen bleibt
wird weggedrückt
in den paradiesischen apfel beißen
der saftig fruchtigen einsamkeit
beim öffnen der fenster unbemerkt
in einzelhaft verschlossen
und offline wird nur gespielt
Hallo Niko, ist mir ein bisschen "moralisch", ich sehe den kritischen Zeigefinger - aber ich finde Dein Textlein nicht schlecht gemacht, vor allem gegen Ende.
Da habe ich aber auch eine Frage: DER saftig fruchtigen Einsamkeit - ich kriege das grammatisch nicht "gebacken".
Da habe ich aber auch eine Frage: DER saftig fruchtigen Einsamkeit - ich kriege das grammatisch nicht "gebacken".
Hallo NJ,
dieser Kommentar ist mit einer App geschrieben. Jetzt muss ich ergründen, was da böse dran sein soll. Ist es böse, dass durch einen guten Marketingkniff Programme jetzt Apps genannt werden?
Also das da oben sind keine Fragen? Verstehe ich nicht.
Du meintest wohl eher "man sucht in sich selbst keine Antworten mehr"?
Und die Kurve zur Einsamkeit bekomme ich auch nicht hin. Was hat das mit den Fragen zu tun? Und wieso stürzen einen beantwortete Fragen in die Einsamkeit?
Für mich nicht gerade ein epochales Werk.
LG
Nifl
dieser Kommentar ist mit einer App geschrieben. Jetzt muss ich ergründen, was da böse dran sein soll. Ist es böse, dass durch einen guten Marketingkniff Programme jetzt Apps genannt werden?
wo starb ghandi
wie komme ich von irgendwo
nach anderswo
man stellt sich
selbst keinen fragen mehr
Also das da oben sind keine Fragen? Verstehe ich nicht.
Du meintest wohl eher "man sucht in sich selbst keine Antworten mehr"?
Und die Kurve zur Einsamkeit bekomme ich auch nicht hin. Was hat das mit den Fragen zu tun? Und wieso stürzen einen beantwortete Fragen in die Einsamkeit?
Für mich nicht gerade ein epochales Werk.
LG
Nifl
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)
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Niko
lieber nifl......wieder in bekannt bissiger manier.
ich kann dazu nur sagen, dass es manchmal hilfreich ist, den blick von seiner eigenen app auf eher allgemeinere sichtweisen auszuweiten. nicht immer alles so arg persönlich nehmen. der kosmos ist größer als ICH. versuchs mal, ich bin überzeugt, dass du das schaffst, wenn du es nur zulassen willst.
ich kann gerne punkt für punkt auf deine kritik eingehen, doch das ist für mich vergebene liebesmühe, weil ich den eindruck habe, dass du ohnehin nur das verstehen möchtest, was dir entgegen kommt.
gabriella...- danke. mit dem titel und apfel und fenster war ich mir nicht sicher, ob es als das erkannt würde, wie es von mir gedacht war.
liebe grüße: niko
nachtrag @nifl: ich höre schon wieder dein "keine kritik vertragen und so weiter. ich sag´s nochmal: gegen die inhalte, die den text betreffen, habe ich nix. deine art, das zu transportieren finde ich mindestens gelinde gesagt extrem ungeschickt.
ich kann dazu nur sagen, dass es manchmal hilfreich ist, den blick von seiner eigenen app auf eher allgemeinere sichtweisen auszuweiten. nicht immer alles so arg persönlich nehmen. der kosmos ist größer als ICH. versuchs mal, ich bin überzeugt, dass du das schaffst, wenn du es nur zulassen willst.
ich kann gerne punkt für punkt auf deine kritik eingehen, doch das ist für mich vergebene liebesmühe, weil ich den eindruck habe, dass du ohnehin nur das verstehen möchtest, was dir entgegen kommt.
gabriella...- danke. mit dem titel und apfel und fenster war ich mir nicht sicher, ob es als das erkannt würde, wie es von mir gedacht war.
liebe grüße: niko
nachtrag @nifl: ich höre schon wieder dein "keine kritik vertragen und so weiter. ich sag´s nochmal: gegen die inhalte, die den text betreffen, habe ich nix. deine art, das zu transportieren finde ich mindestens gelinde gesagt extrem ungeschickt.
Niko hat geschrieben:gabriella...- danke. mit dem titel und apfel und fenster war ich mir nicht sicher, ob es als das erkannt würde, wie es von mir gedacht war.
Ich bin eingefleischte Apple-Userin. ,-)
Da das Android-Betriebssystem von Google ist, während die Apple-Geräte auf dem iOS-Betriebssystem laufen, hast du somit sozusagen alle dabei, Google, Apple (mit dem Apfeltext-Teil) und Microsoft mit dem "Fenster".
Der schon fast zynische Schlusssatz gefällt mir übrigens gut.
Übrigens, Nifl:
zu diesem hier:
man stellt sich
selbst keinen fragen mehr
Das "n" bei 'keinen' ist hier zu beachten.
Das ist schön doppeldeutig. Man stellt sich selbst keinen Fragen mehr, man gibt sogar die Fragen weiter.
Wenn du ein iPhone der neueren Generation von Apple hast, fragst du Siri..gif)
zu diesem hier:
man stellt sich
selbst keinen fragen mehr
Das "n" bei 'keinen' ist hier zu beachten.
Das ist schön doppeldeutig. Man stellt sich selbst keinen Fragen mehr, man gibt sogar die Fragen weiter.
Wenn du ein iPhone der neueren Generation von Apple hast, fragst du Siri.
.gif)
Atme mal tief durch, was soll an meinem Kommentar schon wieder bissig sein?
Aber Mucki, warum stellt man sich denn keinen Fragen mehr, bloß weil man sie leicht beantwortet bekommt? DIT versteh ich nicht und was Einsamkeit damit zu tun hat, weiß ich immer noch nicht.
Aber Mucki, warum stellt man sich denn keinen Fragen mehr, bloß weil man sie leicht beantwortet bekommt? DIT versteh ich nicht und was Einsamkeit damit zu tun hat, weiß ich immer noch nicht.
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)
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Niko
nö, nifl,
ich spreche dir einfach das lyrik-gen ab. deine kommentare zeigen, dass du FÜR MICH keinerlei sensibilität für spracheinsatz in der lyrik hast. ist auch ok. du schreibst ja auch keine lyrik. aber ich weigere mich fortan, zu deinen indiskutablen kommentaren stellung zu nehmen.
und nein..........ich bin nicht mr. lyrik, falls sowas wieder auf deinen fingern zum tippen liegt. nur brauche ich konstruktive kommentare. und nicht kommentare, die zeigen, dass man überhaupt nicht mitbekommt, was genau thematisiert wird.
liebe grüße: niko
ich spreche dir einfach das lyrik-gen ab. deine kommentare zeigen, dass du FÜR MICH keinerlei sensibilität für spracheinsatz in der lyrik hast. ist auch ok. du schreibst ja auch keine lyrik. aber ich weigere mich fortan, zu deinen indiskutablen kommentaren stellung zu nehmen.
und nein..........ich bin nicht mr. lyrik, falls sowas wieder auf deinen fingern zum tippen liegt. nur brauche ich konstruktive kommentare. und nicht kommentare, die zeigen, dass man überhaupt nicht mitbekommt, was genau thematisiert wird.
liebe grüße: niko
Nifl hat geschrieben:DIT versteh ich nicht und was Einsamkeit damit zu tun hat, weiß ich immer noch nicht.
Wer sich nur vorm Computer, in virtuellen Welten aufhält, vereinsamt.
Wer in seinem Handy googelt oder Siri befragt mit seinem iPhone, statt in einer Bibliothek zu recherchieren, hat keine Kontakte.
Wer keinen Menschen nach dem Weg fragt, sondern sein Navi, ... etc. etc. etc.
Hallo Niko,
Kannst du mir bitte kurz das Ergebnis meines Gentests mitteilen, nicht dass mir auch die nötigen Voraussetzungen fehlen, um das app-ochale Werk zu kritisieren.
Hallo Gabriella,
Letzt hat eine ältere Frau erzählt, wie froh ihre Mutter (!) ist, dass sie noch jeden Tag ihre emails schreiben kann und so in Kontakt bleiben und übers Internet etwas von der Welt mitbekommt.
Hat man in Bibliotheken wirklich Kontakt zu Menschen, der einen vor der Einsamkeit bewahrt? Und vor den Navis schaute man in die Straßenkarten?
Auch handelt es sich bei den im Gedicht aufgezeigten Fragen um reine Wissensfragen und nicht um Fragen, denen man sich stellen müsste. Da hat man sich schon immer nach außen gewandt und nachgelesen. Und dass die leichtere Verfügbarkeit von Antworten impliziert, und zwar nicht nur für LIch, sondern als "man"-Beobachtung, dass es darüberhinaus dann keine Fragen mehr gibt, sehe ich einfach nicht.
Liebe Grüße
Flora
lieber nifl......wieder in bekannt bissiger manier.ich kann dazu nur sagen, dass es manchmal hilfreich ist, den blick von seiner eigenen app auf eher allgemeinere sichtweisen auszuweiten. nicht immer alles so arg persönlich nehmen. der kosmos ist größer als ICH. versuchs mal, ich bin überzeugt, dass du das schaffst, wenn du es nur zulassen willst.
ich kann gerne punkt für punkt auf deine kritik eingehen, doch das ist für mich vergebene liebesmühe, weil ich den eindruck habe, dass du ohnehin nur das verstehen möchtest, was dir entgegen kommt.
Aha. Du merkst aber schon, dass du reichlich unverschämt bist und persönlich wirst, obwohl es hier um deinen Text geht, oder? Da wir das schon öfter hatten, wohl nicht.nö, nifl,
ich spreche dir einfach das lyrik-gen ab. deine kommentare zeigen, dass du FÜR MICH keinerlei sensibilität für spracheinsatz in der lyrik hast. ist auch ok. du schreibst ja auch keine lyrik. aber ich weigere mich fortan, zu deinen indiskutablen kommentaren stellung zu nehmen.
Kannst du mir bitte kurz das Ergebnis meines Gentests mitteilen, nicht dass mir auch die nötigen Voraussetzungen fehlen, um das app-ochale Werk zu kritisieren. Hallo Gabriella,
Damit verknüpft sind interessante Fragen, die die neuen Möglichkeiten sicher aufwerfen, die und denen man sich stellen kann und muss. Aber ich glaube nicht, dass man sie in so eine einfache Gleichung stecken kann.Wer sich nur vorm Computer, in virtuellen Welten aufhält, vereinsamt.
Wer in seinem Handy googelt oder Siri befragt mit seinem iPhone, statt in einer Bibliothek zu recherchieren, hat keine Kontakte.
Wer keinen Menschen nach dem Weg fragt, sondern sein Navi, ... etc. etc. etc.
Letzt hat eine ältere Frau erzählt, wie froh ihre Mutter (!) ist, dass sie noch jeden Tag ihre emails schreiben kann und so in Kontakt bleiben und übers Internet etwas von der Welt mitbekommt.
Hat man in Bibliotheken wirklich Kontakt zu Menschen, der einen vor der Einsamkeit bewahrt? Und vor den Navis schaute man in die Straßenkarten?
Auch handelt es sich bei den im Gedicht aufgezeigten Fragen um reine Wissensfragen und nicht um Fragen, denen man sich stellen müsste. Da hat man sich schon immer nach außen gewandt und nachgelesen. Und dass die leichtere Verfügbarkeit von Antworten impliziert, und zwar nicht nur für LIch, sondern als "man"-Beobachtung, dass es darüberhinaus dann keine Fragen mehr gibt, sehe ich einfach nicht.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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