warte
es ward nichts
allerorts
nur zeit
der tymbal
der zikaden schweigt
in bangor
noch bin ich nicht
doch
die kimm flüstert
faul war ich nie
warte
-
Oldy
Vielleicht erschließt sich das kleines Werk damit: http://de.wikipedia.org/wiki/Langoliers
Tymbal ist das Organ, mit dem die Zikaden ihre Laute erzeugen. Aber das ist vielleicht wirklich zu kryptisch. Vielleicht sage ich einfach:
...die zikaden singen nicht
oder
... die zikaden sind verstummt.
Hier wollte ich die absolute Stille darstellen.
Die Kimm ist der Horizont der Seefahrer.
Ich habe es auf einen nahen Tod übertragen, weil mir die Bildsprache gefällt.
Sicherlich ist der Zugang zum Werk erschwert, aber einfach kann jeder.
Nee, ernsthaft.
Nicht alle Gedichte können universell sein.
Es muss auch abseits vom Bekannten, vom einfach Erschließbaren Raum für Lyrik geben.
Hier liegt das "Problem" ja lediglich darin, dass nicht jeder diese Novelle von Stephen King kennt.
Aber in der Zeit des grenzenlosen Internets ist es einfach möglich, sich den Zugang zum Werk zu "ergooglen".
Das mache ich beim Lesen fremder Werke oder Kommentare sehr oft, weil man schlicht nicht alles gelesen haben kann. Das hat den angenehmen Effekt der Wissenserweiterung, was nie verkehrt ist.
Und diese "Enträtseln" von Lyrik und Prosa, zu der ich nicht gleich einen Zugang finde, ist zumindest für mich eine spannende Sache.
lg
Uwe
Tymbal ist das Organ, mit dem die Zikaden ihre Laute erzeugen. Aber das ist vielleicht wirklich zu kryptisch. Vielleicht sage ich einfach:
...die zikaden singen nicht
oder
... die zikaden sind verstummt.
Hier wollte ich die absolute Stille darstellen.
Die Kimm ist der Horizont der Seefahrer.
Ich habe es auf einen nahen Tod übertragen, weil mir die Bildsprache gefällt.
Sicherlich ist der Zugang zum Werk erschwert, aber einfach kann jeder.
Nee, ernsthaft.
Nicht alle Gedichte können universell sein.
Es muss auch abseits vom Bekannten, vom einfach Erschließbaren Raum für Lyrik geben.
Hier liegt das "Problem" ja lediglich darin, dass nicht jeder diese Novelle von Stephen King kennt.
Aber in der Zeit des grenzenlosen Internets ist es einfach möglich, sich den Zugang zum Werk zu "ergooglen".
Das mache ich beim Lesen fremder Werke oder Kommentare sehr oft, weil man schlicht nicht alles gelesen haben kann. Das hat den angenehmen Effekt der Wissenserweiterung, was nie verkehrt ist.
Und diese "Enträtseln" von Lyrik und Prosa, zu der ich nicht gleich einen Zugang finde, ist zumindest für mich eine spannende Sache.
lg
Uwe
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