Der Abschied
der auf jedes Blatt geschrieben ist
das fällt
umstreift mein altes Herz
Ich singe gegen den Herbstwind
und sehe, wie die Kinder
in den Winter wachsen
[ohne Titel]
-
Oldy
Hallo Amita,
schöne, melancholische Zeilen.
Mir scheint es aber eher Kurzprosa anstatt Lyrik, weil hier keinerlei Verdichtung stattgefunden hat und man es als Fließtext lesen kann.
Der Abschied, der auf jedes Blatt geschrieben ist, das fällt, umstreift mein altes Herz.
Ich singe gegen den Herbstwind und sehe, wie die Kinder in den Winter wachsen.
lg
Uwe
schöne, melancholische Zeilen.
Mir scheint es aber eher Kurzprosa anstatt Lyrik, weil hier keinerlei Verdichtung stattgefunden hat und man es als Fließtext lesen kann.
Der Abschied, der auf jedes Blatt geschrieben ist, das fällt, umstreift mein altes Herz.
Ich singe gegen den Herbstwind und sehe, wie die Kinder in den Winter wachsen.
lg
Uwe
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Oldy
Amanita hat geschrieben:Hm, ja, wäre zu überlegen. Danke jedenfalls!
Bitte nicht falsch verstehen.
Ich meine nicht, dass du den Text so darstellen solltest, sondern wollte nur zeigen, das es eher ein Prosa-Fließtext statt Lyrik ist.
Lyrische Prosa. Die Form ist daher in deiner Darstellung die richtige, weil sie die Lesart zeigt.
Will sagen, ggf. die falsche Rubrik.
lg
Uwe
-
Niko
es gibt, amanita, die lyrische prosa. wobei mir persönlich völlig wurscht ist, wo es steht. wenn du es für kurzlyrik hälst, ist das für mich akzeptabel.
so wie oldy deine zeilen schreibt, klingt es fast (oder sieht fast so aus) wie die hexameterdingens von ferdi. vielleicht müsste es sich am ende noch reimen. aber da bin ich nu absolut kein fachmann.
dies gedicht erwischt mich sozusagen kalt, da ich heute einen richtig warmen sommertag erlebte und nun ein herbstgedicht lese.
die zweite strophe finde ich sehr gelungen. sie lässt mir viel empfindungsfreiraum. die erste strophe hingegen ist mir (vor allem durch "altes herz") viel zu pathetisch-melancholisch.
liebe grüße: niko
so wie oldy deine zeilen schreibt, klingt es fast (oder sieht fast so aus) wie die hexameterdingens von ferdi. vielleicht müsste es sich am ende noch reimen. aber da bin ich nu absolut kein fachmann.
dies gedicht erwischt mich sozusagen kalt, da ich heute einen richtig warmen sommertag erlebte und nun ein herbstgedicht lese.
die zweite strophe finde ich sehr gelungen. sie lässt mir viel empfindungsfreiraum. die erste strophe hingegen ist mir (vor allem durch "altes herz") viel zu pathetisch-melancholisch.
liebe grüße: niko
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