Was Menschen hinterlassen
Manches bleibt liegen
Wie die leeren Hallen
Dort schrie man
Schlagt sie tot
Ein Seidenkleid mintgrün
Unter Geröll vergraben
Die Nacht ist Nagellack
Kuss und Tanz
Mord und Tod
Matroschkas schöne Augen
Tragen ein gemaltes Königreich
In ihren purpurroten Tränen
Liegt Lug und Trug
Zanken sich Jung und Alt
Ein Nachahmungstier
Begraben und vergessen
Im Sandkleid der Zeit
Manches bleibt liegen
Füllt wieder Hallen
Mit weißen Augen
Kehren Zeit und Mensch zurück
Was Menschen hinterlassen
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Alma Marie Schneider
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.11.2005
Die Schönheit erklärt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).
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Max
Liebe Alma,
ich habe ein Problem mit dem Text, das ich eher bei mir als bei dem Text vermute.
Rein sprachlich mag ich den Text und finde einige Bilder wie
sehr gelungen, originell und schön. Inhaltlich habe ich das Gefühl, dass der Text (zB in den Strophen 1 und 3) auf ein konkretes Ereignis anspielt, aber ich weiß nicht, auf welches. Ddaher bin ich vielleicht der falsche Kommentator.
Liebe Grüße
Max
ich habe ein Problem mit dem Text, das ich eher bei mir als bei dem Text vermute.
Rein sprachlich mag ich den Text und finde einige Bilder wie
Die Nacht ist Nagellack
sehr gelungen, originell und schön. Inhaltlich habe ich das Gefühl, dass der Text (zB in den Strophen 1 und 3) auf ein konkretes Ereignis anspielt, aber ich weiß nicht, auf welches. Ddaher bin ich vielleicht der falsche Kommentator.
Liebe Grüße
Max
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Alma Marie Schneider
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.11.2005
Hallo Max,
nein, dem Text liegt kein konkretes Ereignis zugrunde. Dem was Menschen hinterlassen, oft sehr wohl. Später findet man dann diese Zeitzeugen, hortet sie in Museen oder sie sind schon als grandiose Bauwerke weithin sichtbar. Im Rückblick verklärt sich dann oft viel.
Liebe Grüße
Alma Marie
nein, dem Text liegt kein konkretes Ereignis zugrunde. Dem was Menschen hinterlassen, oft sehr wohl. Später findet man dann diese Zeitzeugen, hortet sie in Museen oder sie sind schon als grandiose Bauwerke weithin sichtbar. Im Rückblick verklärt sich dann oft viel.
Liebe Grüße
Alma Marie
Die Schönheit erklärt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).
Alma Marie Schneider hat geschrieben:Was Menschen hinterlassen
Manches bleibt liegen
Wie die leeren Hallen
Dort schrie man
Schlagt sie tot
Ein Seidenkleid mintgrün
Unter Geröll vergraben
manches bleibt, vielLeicht nur als sandWerk
& manmeint zu hören, den schall der vergangeen
grausamen menschlichkeiten
Alma Marie Schneider hat geschrieben:Die Nacht ist Nagellack
Kuss und Tanz
Mord und Tod
hier ist mir das erste UND zu viel
ansonsten hast du den schein des seins im nagellack gut
bebildert & auch das werden & vergehen von leidenschaft, liebe,
angst, m8 & auswegen die schmerz erregen.
Alma Marie Schneider hat geschrieben:Matroschkas schöne Augen
Tragen ein gemaltes Königreich
In ihren purpurroten Tränen
Liegt Lug und Trug
Zanken sich Jung und Alt
auch hier, feinne bilder für ideologien die nichts als blut hinterlassen
& im generationskonflikt sich entleeren.
Alma Marie Schneider hat geschrieben:Ein Nachahmungstier
Begraben und vergessen
Im Sandkleid der Zeit
Manches bleibt liegen
Füllt wieder Hallen
Mit weißen Augen
Kehren Zeit und Mensch zurück
nachahmungstier...
& auch die zeitgebilde tRagen gestriges wieder auf...
ich mag diese wendeltreppe der unendlichen schleife namnes menschsein
NOEL = Eine Dosis knapp unterhalb der Toxizität, ohne erkennbare Nebenwirkung (NOEL - no observable effect level).
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Wir sind alle Meister/innen der Selektion und der konstruktiven Hoffnung, die man allgemein die WAHRHEIT nennt ©noel
Hallo Alma Maria, Dein Text erinnert an den mörderischen Hass und die Hilflosigkeit der Opfer, sowie die Möglichkeiten des Einzelnen, damit umzugehen. Du sprichst von einer der dunkelsten Seiten menschlicher Gesellschaften und einem der stärksten Kontraste zu Luxus und Selbstzufriedenheit. Und an die traurige Wahrheit, dass dies auch ein wiederkehrendes Element der Menschengeschichte ist. Für mich ist der Text gelungen. Viele Grüße.
Ein Klang zum Sprachspiel.
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Alma Marie Schneider
- Beiträge: 143
- Registriert: 29.11.2005
@noel
Danke Noel. Das zusätzliche "und" steht dafür, daß es auch und und und .... heißen könnte.
@Arne
Danke Arne. Der Auslöser zum Gedicht war eigentlich eine römische Münze aus der Kaiserzeit. Sie zeigte Caracalla. Er ermordete seinen Bruder Geta aus Machtgier in den Armen seiner Mutter. Wie gesagt, es war nur der Auslöser.
Herzliche Grüße
Alma Marie
Danke Noel. Das zusätzliche "und" steht dafür, daß es auch und und und .... heißen könnte.
@Arne
Danke Arne. Der Auslöser zum Gedicht war eigentlich eine römische Münze aus der Kaiserzeit. Sie zeigte Caracalla. Er ermordete seinen Bruder Geta aus Machtgier in den Armen seiner Mutter. Wie gesagt, es war nur der Auslöser.
Herzliche Grüße
Alma Marie
Die Schönheit erklärt man nicht, man empfindet sie (Peter Rosegger).
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