Oktobergedicht (das 601. Herbstgedicht)

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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leonie
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Beitragvon leonie » 30.09.2010, 12:41

Der Herbst knattert
um die Häuser
und haut mir Fragen
ins Gesicht

Kühl und rostig knirscht er
Wie lange?
Leuchtend und stoppelnd faucht er
Wohin?

Meine Atemzüge
hüllt er ins Graue
taucht jeden Schritt
ins Knistern und Knacken
ich keuche und gehe
will wenden
muss weitergehen

Verzieh dich!
schrei ich und weiß doch
er lässt nicht locker
und mich nicht los


Erstfassung:

Der Herbst knattert
um die Häuser
und haut mir Fragen
ins Gesicht

Kühl und rostrot krakeelt er Wie lange
Leuchtend und stoppelig faucht er Wohin

„Halts Maul“ will ich schreien und weiß doch
er lässt nicht locker und mich nicht los
hüllt meine Atemzüge ins Graue
taucht jeden Schritt ins Knistern und Knacken
ich keuche und gehe, will wenden, muss weitergehen



Änderung: Schlusszeile gestrichen:

"bis auf den Grund"

Xanthippe
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Beitragvon Xanthippe » 02.10.2010, 16:19

aber leonie,
du schreibst die gedichte doch nicht für mich. und ich nur meine kleine eigene bescheidene meinung auf.
einen schönen herbst noch
xanthi

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leonie
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Beitragvon leonie » 02.10.2010, 16:33

Liebe Xanthi,

aber es könnte doch sein, dass es nicht nur Dir so geht....

Und ich finde, es übt ja auch, zu überlegen, was denn geschehen müsste, damit es gelingen kann...

Liebe Grüße

leonie


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