H-Entferner

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Uwe Beuer

Beitragvon Uwe Beuer » 17.02.2006, 12:36

Bei korrekter Anwendung sind Risiko und
Nebenwirkungen gering und bei Adler-Gefar at
sic der Aar-Entferner biser glänzend bewärt.
Andere Leute, wie An und Un, Amster,
Uu, Ai und der völlig außer Puste geratene
Eilbutt sind eer skeptisc.

Gast

Beitragvon Gast » 26.02.2006, 21:49

Hübsch, die Idee, mit dem Weglassen des Buchstaben "H" und der Doppeldeutigkeit.
Gefällt mir, regt gleichermaßen zum Denken und Schmunzeln an.
Wäre ne Überlegung wert, ob es da mehr Möglichkeiten in unserer Sprache gibt.
Gerdankengrüße

Adam

Beitragvon Adam » 07.03.2006, 09:16

Hallo Uwe,
ein wunderbares Werk. Erinnert mich an Robert Gernhardt.

Der Tag, an dem das " " verschwand

Am Tag, an dem das verschwand,
da war die uft vo Kagen.
Den Dichtern, ach, verschug es gatt
ihr Singen und ihr Sagen.
Nun gut. Sie haben sich gefaßt.
Man sieht sie wieder schreiben.
Jedoch:
Soang das nicht wiederkehrt,
muß aes Fickwerk bleiben.

Liebe Grüße
Robert

Uwe Beuer

Beitragvon Uwe Beuer » 11.03.2006, 17:15

Hallo Adam,
Vielen Dank für Interesse + Kommentar.
Der Mann (R.Gernhardt) ist bei mir nicht sonderlich hoch
angesehen - aber Ähnlichkeiten sind wohl da. Ist ja auch
klar, bei Sprach- und Wortspielen; im Deutschen ist's bloß
etwas seltener.
Wenn du im Englischen mal Entsprechendes sehen möchtest:
JAMES REEVES hat tolle Sachen in der Richtung, auch für Kinder, geschrieben!
Ansonsten bin ich sehr froh, dass wir, trotz allem, auch
immer etwas Eigenes haben!
Gruß: Uwe


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