In jener Nacht
sprang dein Herz
an meine Brust
um mir Wärme
anzuvertrauen
In jener Nacht
strich dein Herz
mir sanft durch’s Haar
um mir von Zweisamkeit
zu berichten
In jener Nacht
tanzte dein Herz
auf meinen Lippen
um in meine Brust
zu wachsen
Doch
am nächsten Morgen
schnitt mein Herz sich
von deinem wieder ab
beide schrieen
am nächsten Morgen
schnürte mein Herz
dir die Schuhe
und mir
den
Hals
zu
Stille
Herzgeschnupper
-
Niko
hallo janosch!
dein gedicht gefällt mir. bis kurz vor schluss. da gehst du mir an dieser stelle:
am nächsten Morgen
schnürte mein Herz
dir die Schuhe
und mir
den
Hals
zu
zu flachsig mit der liebe um. das steht für mich im gegensatz zu dem, was ich davor las. "beide schrien" ist mir entbehrlich. verwirrend zudem, dass es dem lyrich den hals zuschnürt, wo jener sich doch selbst am morgen dass herz schon von ihr abgeschnitten hatte. da dürfte der schmerz doch nicht so groß sein. zudem frage ich mich, ob überhaupt schmerz war. denn das lyrich ist - wie im ersten teil - nur passiv. "sie" tut und macht...-und lyrich???
zumindest das zweite "in jener nacht" ist mir überflüssig. zu viele wiederholungen machen es mühlenartig, find ich. "am nächsten morgen" langt auch, es einmal zu schreiben.
das ende würde ich umschreiben. da in der überwiegenden menge von "ihr" die rede ist, gebührt ihr das ende. das gäbe dem ganzen etwas mehr pfiff. (stille" würd ich ganz entfernen.) etwa so:
am nächsten Morgen
schnürte mein Herz
mir den hals zu
und dir die
schuhe
lieben gruß: Niko
dein gedicht gefällt mir. bis kurz vor schluss. da gehst du mir an dieser stelle:
am nächsten Morgen
schnürte mein Herz
dir die Schuhe
und mir
den
Hals
zu
zu flachsig mit der liebe um. das steht für mich im gegensatz zu dem, was ich davor las. "beide schrien" ist mir entbehrlich. verwirrend zudem, dass es dem lyrich den hals zuschnürt, wo jener sich doch selbst am morgen dass herz schon von ihr abgeschnitten hatte. da dürfte der schmerz doch nicht so groß sein. zudem frage ich mich, ob überhaupt schmerz war. denn das lyrich ist - wie im ersten teil - nur passiv. "sie" tut und macht...-und lyrich???
zumindest das zweite "in jener nacht" ist mir überflüssig. zu viele wiederholungen machen es mühlenartig, find ich. "am nächsten morgen" langt auch, es einmal zu schreiben.
das ende würde ich umschreiben. da in der überwiegenden menge von "ihr" die rede ist, gebührt ihr das ende. das gäbe dem ganzen etwas mehr pfiff. (stille" würd ich ganz entfernen.) etwa so:
am nächsten Morgen
schnürte mein Herz
mir den hals zu
und dir die
schuhe
lieben gruß: Niko
-
Janosch
Hallo moshe.c,
ja, könnte fasst ein bissl inflationär rüberkommen, jetzt wo du es sagst.
Ich will es aber dennoch so lassen, weil es so, wie ich finde, intensiver ist.
Dank dir für deinen Kommentar.
Viele Grüße
Janosch
Hallo NJKahlen,
der gegensatz ist beabsichtigt und soll verdeutlichen, wie schnell das (warum ist interpretationsfrage) ins andre Extremum umschlagen kann. Das "beide schrieen" soll mit dem "Stille" am Ende harmonieren und den Schmerz rüberbringen. Danke für den Hinweis mit den vielen Wiederholungen, das werd ich beim nächsten Text versuchen zu berücksichtigen; da könnt man vielleicht wirklich noch wat wegschnippeln.
Also danke nochmal fürs nachdenken und posten!
Viele Grüße
Janosch
Hallo Max,
ui, muss zugeben, hab deine Kommentare n wenig vermisst - schön ma wieder von dir zu hörn!
Hab beim schreiben auch überlegt, ob ich das "Stille" nun lasse oder nich, hab mich dann irgendwie doch dafür entschieden, weiß auch nich warum...
Geb dir auf jeden Fall Recht; man sollte die Stille wennschon über nen weitres Bild oder so ausdrücken und nicht einfach so das nüchterne Wort da hinklatschen. Lass es jetzt aber trotzdem so, da ich das Gedicht als abgeschlossen ansehen will; werd aber den Tipp für weitere Gedichte in mir verankern.
Liebe Grüße
Janosch
ja, könnte fasst ein bissl inflationär rüberkommen, jetzt wo du es sagst.
Ich will es aber dennoch so lassen, weil es so, wie ich finde, intensiver ist.
Dank dir für deinen Kommentar.
Viele Grüße
Janosch
Hallo NJKahlen,
der gegensatz ist beabsichtigt und soll verdeutlichen, wie schnell das (warum ist interpretationsfrage) ins andre Extremum umschlagen kann. Das "beide schrieen" soll mit dem "Stille" am Ende harmonieren und den Schmerz rüberbringen. Danke für den Hinweis mit den vielen Wiederholungen, das werd ich beim nächsten Text versuchen zu berücksichtigen; da könnt man vielleicht wirklich noch wat wegschnippeln.
Also danke nochmal fürs nachdenken und posten!
Viele Grüße
Janosch
Hallo Max,
ui, muss zugeben, hab deine Kommentare n wenig vermisst - schön ma wieder von dir zu hörn!
Hab beim schreiben auch überlegt, ob ich das "Stille" nun lasse oder nich, hab mich dann irgendwie doch dafür entschieden, weiß auch nich warum...
Geb dir auf jeden Fall Recht; man sollte die Stille wennschon über nen weitres Bild oder so ausdrücken und nicht einfach so das nüchterne Wort da hinklatschen. Lass es jetzt aber trotzdem so, da ich das Gedicht als abgeschlossen ansehen will; werd aber den Tipp für weitere Gedichte in mir verankern.
Liebe Grüße
Janosch
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