lost place

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 30.03.2014, 16:52

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 12.05.2014, 11:39

Hallo Amanita,

hier würde ich mir einfach etwas mehr Mut, oder Offenheit wünschen. Der Knackpunkt ist für mich das Zusammenspiel zwischen dem Hingestreuten, dem Kristall der ersten Strophe und dem spiegelnden Scherbenteppich der zweiten Strophe, was für mich nicht aufgeht, weil es ein konkretes Bild evozieren möchte, welches aber nicht stimmig ist. Ich denke auch, dass die Scherben nicht benannt werden müssen, das ist für mich zu abgegriffen, um noch wirken zu können.
Wenn du nur an diesen beiden Stellen streichen würdest, ergäbe sich für mich ein viel stärkerer Text, bei dem die Strophen dann freier ineinandergreifen und die Bezüge, Bilder auf neue, berührende Weise wirken könnten.
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Die Vorteile des englischen Titels sehe ich nicht, das wirkt hier eher wie ein "billiger" Taschenbuchverkaufstrick auf mich, was aber nicht zum Gedicht passt? Warum nicht auf deutsch?

Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 06.07.2014, 15:26

Danke schön für die Mühe, das zu bearbeiten, Flora. So ganz kann ich Deiner Argumentation noch nicht folgen: Ein Teppich spiegelt für mich nicht, sollte es dann nicht wenigstens heißen in diesem Teppich?

Aber im Prinzip gefällt mir auch Deine leicht gekürzte Version. Ich überlege mal, was ich damit anfange. "Lost place" ist ein gängiger Begriff, der wohl langsam vom "abandoned place" überholt wird, aber wenn "verlassener Ort" besser klingt... billig wirken woll'n wir ja nicht.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 08.07.2014, 11:42

Hallo Amanita,

So ganz kann ich Deiner Argumentation noch nicht folgen: Ein Teppich spiegelt für mich nicht, sollte es dann nicht wenigstens heißen in diesem Teppich?
Das ist es vielleicht, was ich mit mutig meinte. Für mich entsteht durch dieses Paradoxe eine Offenheit, ein Rückbezug zum "stumpfen erinnern" und den Minuten der ersten Strophe. Und das "spiegeln" erhält für mich so eine eigene, frische Wirkkraft, lässt mich aufhorchen, obwohl es so häufig verwendet wird. Es wird anders "beleuchtet" und lässt mich darin etwas "neues" sehen. Die Betonung "diesem" braucht es für mich nicht.

"Lost place" ist ein gängiger Begriff, der wohl langsam vom "abandoned place" überholt wird, aber wenn "verlassener Ort" besser klingt
Hm, in welchem Kontext wird er denn oft gebraucht? Vielleicht bin ich auch einfach nicht up to date. :o) Und passt "verlassen"? Würde nicht z.B. auch einfach "verlorener" gehen, ohne Eingrenzung auf den Ort?

Liebe Grüße
Flora
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 08.07.2014, 12:31

In der Kunst (v. a. Fotografie) sagt man es so.

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Ylvi
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Beitragvon Ylvi » 08.07.2014, 14:00

aha
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