graue stadt II

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 07.01.2013, 16:17

im grau der stadt
bin ich nicht mehr zu hause

gemauertes verblendet
meinen blick

ins abgebrannte herz
Zuletzt geändert von Amanita am 11.01.2013, 17:04, insgesamt 1-mal geändert.

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 11.01.2013, 16:52

Liebe Amanita,

graue stadt 1 gefällt deutlich besser als zwei. I ist zart und trifft etwas, dieses zweite hier finde ich, obwohl es viel kröftiger versucht ein gedicht zu sein, nicht so aussagekräftig, es trifft mich nicht. Und genau verstehe ich auch nicht, welche Zusammenhänge hier eigentlich gezogen werden sollen.

Bin gespannt auf graue stadt III :-)

liebe Grüße
Lisa
Vermag man eine Geschichte zu erzählen, die noch nicht geschehen ist?
Es verhält sich damit wohl wie mit unserer Angst. Fürchten wir uns doch gerade vor dem mit aller Macht, was gar nicht mehr geschehen kann, eben weil es schon längst geschehen ist.

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.01.2013, 17:03

(Hilfe, da hab ich mich mit der Schrift vergaloppiert, das muss ich schnell ändern!!)

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.01.2013, 17:13

Es ist ein Kurzbesuch in der Stadt; vielleicht hätte ich das dazu schreiben sollen.

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Lisa
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Beitragvon Lisa » 11.01.2013, 17:43

Oh ok, das versteht man nicht bzw. ich hab es nicht verstanden. Ich dachte, es ist ablehnend gemeint: nicht mehr zuhaus in der vermauerung, nur noch da (also gar nicht mehr zuhaus) und dass der blick deshalb vielleicht nach innen geht als alternative, auch wenn da alles verbrannt ist, so ist das doch mehr als etwas vermauerstes... aber wie gesagt, ganz auf ging das nicht für mich.

ja, die Schrift ist viel besser! :-)

liebe Grüße
Lisa
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Amanita
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Beitragvon Amanita » 11.01.2013, 17:51

Hallo Lisa, ja, das war ja echt peinlich mit der Schrift, ich hatte nicht noch einmal "kontrolliert".

Ein paar Ergänzungen:



kurzbesuch/ blick aus dem zug

im grau der stadt
bin ich nicht mehr zu hause

gemauertes verblendet
meinen blick

ins abgebrannte herz

ich fahre weiter


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