manchmal laufe ich meerwärts
zeitig am Tag
verlier ich das Land aus den Augen
im Salzwiesenduft
schling ich den Schal um die Schultern
und flüchte
manchmal laufe ich meerwärts
Hallo Amanita,
mir gefällt dein Gedicht. Der "Salzwiesenduft" hat es mir angetan, da du hier Meer und Land verbindest.
Das "und flüchte" würde ich ohne Absatz anschließen (wirkt dann subtiler) und mir einen anderen Titel suchen, da in dem kurzen Text "Flucht" und am Schluss "flüchte" zu viel ist, nach meinem Empfinden.
Vielleicht findest du ein Synonym für "Flucht".
Liebe Grüße
Gabi
mir gefällt dein Gedicht. Der "Salzwiesenduft" hat es mir angetan, da du hier Meer und Land verbindest.
Das "und flüchte" würde ich ohne Absatz anschließen (wirkt dann subtiler) und mir einen anderen Titel suchen, da in dem kurzen Text "Flucht" und am Schluss "flüchte" zu viel ist, nach meinem Empfinden.
Vielleicht findest du ein Synonym für "Flucht".
Liebe Grüße
Gabi
Ohne Titel finde ich immer so einfallslos, im wahrsten Sinne des Wortes. .gif)
Für Flucht gibt es so viele Synonyme, die aber wirklich alle das Gleiche aussagen. Deshalb macht das hier wenig Sinn.
Im Zweifelsfall nehme ich die erste Zeile, markiere sie fett, schreibe aber den Titel dann nicht noch mal drüber (nur im Betreff ändern), also so
manchmal laufe ich meerwärts
zeitig am Tag
verlier ich das Land aus den Augen
im Salzwiesenduft
schling ich den Schal um die Schultern
und flüchte
Du siehst, ich habe die Schlusszeile ohne Absatz gesetzt. Da kannst du mal schauen, wie es auf dich wirkt.
Das fett markierte könntest du hier auch sein lassen, weil es in diesem kurzen Textlein vielleicht zu schwer wirkt.
Dann also nur den Titel im posting rausnehmen aber im Betreff lassen, hm?
.gif)
Für Flucht gibt es so viele Synonyme, die aber wirklich alle das Gleiche aussagen. Deshalb macht das hier wenig Sinn.
Im Zweifelsfall nehme ich die erste Zeile, markiere sie fett, schreibe aber den Titel dann nicht noch mal drüber (nur im Betreff ändern), also so
manchmal laufe ich meerwärts
zeitig am Tag
verlier ich das Land aus den Augen
im Salzwiesenduft
schling ich den Schal um die Schultern
und flüchte
Du siehst, ich habe die Schlusszeile ohne Absatz gesetzt. Da kannst du mal schauen, wie es auf dich wirkt.
Das fett markierte könntest du hier auch sein lassen, weil es in diesem kurzen Textlein vielleicht zu schwer wirkt.
Dann also nur den Titel im posting rausnehmen aber im Betreff lassen, hm?
-
Gerda
Liebe Amanita,
Salzwiesenduft ... hm, riecht es da wirklich anders als direkt am Strand, frage ich mich gerade... Nun gut wir waren jahrelang nördlich des Limfjords an der Nordsee, in der Jammerbugt, wo Ebbe und Flut keine große Rolle spielen.
Das einzige Mal, als ich auf einer Nordsee Insel (Föhr) war, war es Nobember, leider ohne Stürme, aber Salzwiesen, die duften gab es auch nicht. :-(
Ich finde der Text stellt fest und verhindert mein Einlassen um etwas weiterzuspinnen
Für mich klingt das Wort relativ künstlich. Bei mir stellt sich keine besondere Duftatmosphäre ein. Es ist ja nicht das Salz am Meer das riecht, das Salz schmeckt man doch nach meiner Erinnerung. Der Duft, der aus dem Wasser kommt, ist vielschichtiger. Was ist das besondere bei Salzwiesen. Wonach duften sie denn? nach den dort wachsenden Wildblumen oder wonach?
Das würde mich als Leserin interessieren.
Anscheinend hat das Lyrich eine spezielle Erinnerung, aber die verschließt sich mir.
Auch mit der Flucht und dem Schal um die Schultern kann nicht so recht etwas beginnen.
Vielleicht könnte der Text ein paar Worte mehr vertragen ...?
Liebe Grüße
Gerda
Salzwiesenduft ... hm, riecht es da wirklich anders als direkt am Strand, frage ich mich gerade... Nun gut wir waren jahrelang nördlich des Limfjords an der Nordsee, in der Jammerbugt, wo Ebbe und Flut keine große Rolle spielen.
Das einzige Mal, als ich auf einer Nordsee Insel (Föhr) war, war es Nobember, leider ohne Stürme, aber Salzwiesen, die duften gab es auch nicht. :-(
Ich finde der Text stellt fest und verhindert mein Einlassen um etwas weiterzuspinnen
Für mich klingt das Wort relativ künstlich. Bei mir stellt sich keine besondere Duftatmosphäre ein. Es ist ja nicht das Salz am Meer das riecht, das Salz schmeckt man doch nach meiner Erinnerung. Der Duft, der aus dem Wasser kommt, ist vielschichtiger. Was ist das besondere bei Salzwiesen. Wonach duften sie denn? nach den dort wachsenden Wildblumen oder wonach?
Das würde mich als Leserin interessieren.
Anscheinend hat das Lyrich eine spezielle Erinnerung, aber die verschließt sich mir.
Auch mit der Flucht und dem Schal um die Schultern kann nicht so recht etwas beginnen.
Vielleicht könnte der Text ein paar Worte mehr vertragen ...?
Liebe Grüße
Gerda
Nein, keine spezielle Erinnerung. Flüchten ins Weite ohne Verortung, die Salzwiesen ein Übergang (gut bemerkt, Gabriella) Land - Wasser (natürlich riecht Gras anders als Sand oder Steine). Nimm es als Statement in Lyrikform, Gerda, mehr will der kurze Text auch gar nicht.
Anfüttern mag ich ihn genau deshalb nicht, er würde sonst vielleicht geschwätzig.
Anfüttern mag ich ihn genau deshalb nicht, er würde sonst vielleicht geschwätzig.
-
Gerda
Amanita hat geschrieben:Gerda, okay, ist auch schön, dass Du andere Texte von mir sehr viel besser findest (dann mache ich ja nicht nur Mist :)
Ich glaube allerdings, Gerda, dass Du auf einen Kommentar wie Deinen selbst eher etwas empfindlich reagieren würdest ...
Wie konntest das so missverstehen?

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste
