anneliese
wenn
ich
mein
pastorales
knurren
durch
das
misshandelte
medium
peitsche
den
fürst
meiner
schweren
verwundungen
mit
hämmern
der
frömmigkeit
bewaffne
dann
wankt
der
morgen
ich
den
süßlich
stinkenden
hauch
von
nero
mit
meinen
heerscharen
verwurzele
meine
protestierenden
67 tode
zum
himmlischen
hitler
der
sünde
einlade
dann
wankt
die
welt
© Moonlight 2011
anneliese
Hallo moonlight,
wieder ein schwieriges Thema. Ich habe über Anneliese Michel gerade nochmal im Netz nachgelesen. Deinem Gedicht komme ich aber trotz dieser zusätzlichen Rahmeninformation nicht hinterher. Ich kann noch nicht einmal sagen, aus wessen Sicht es erzählt?
Das "pastorale knurren" gefällt mir gut. Aber der Rest macht es mir ziemlich schwer einen Zugang zu finden, weder gefühlsmäßig noch gedanklich wird da etwas ausgelöst. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was es mir eigentlich sagen möchte, oder welche Haltung ihm Zugrunde liegt, bzw. gezeigt werden soll. Als wäre die Grundlage, die Geschichte schon lange besprochen und dargelegt, die Einstellung und Überzeugung aller dazu eindeutig und für jeden klar ersichtlich und man bräuchte nur noch ein paar Schlagworte, (Hitler wirkt immer, also packen wir den auch noch rein) hinzustellen und alle nicken wissend und einmütig mit den Köpfen.
Für mich zu einfach gemacht und zu polemisch für so ein komplexes Thema und ihre Geschichte.
Liebe Grüße
Flora
wieder ein schwieriges Thema. Ich habe über Anneliese Michel gerade nochmal im Netz nachgelesen. Deinem Gedicht komme ich aber trotz dieser zusätzlichen Rahmeninformation nicht hinterher. Ich kann noch nicht einmal sagen, aus wessen Sicht es erzählt?
Das "pastorale knurren" gefällt mir gut. Aber der Rest macht es mir ziemlich schwer einen Zugang zu finden, weder gefühlsmäßig noch gedanklich wird da etwas ausgelöst. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was es mir eigentlich sagen möchte, oder welche Haltung ihm Zugrunde liegt, bzw. gezeigt werden soll. Als wäre die Grundlage, die Geschichte schon lange besprochen und dargelegt, die Einstellung und Überzeugung aller dazu eindeutig und für jeden klar ersichtlich und man bräuchte nur noch ein paar Schlagworte, (Hitler wirkt immer, also packen wir den auch noch rein) hinzustellen und alle nicken wissend und einmütig mit den Köpfen.
Für mich zu einfach gemacht und zu polemisch für so ein komplexes Thema und ihre Geschichte.
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
-
moonlight
Hallo Flora,
danke das du dich mit diesem Thema beschäftigt hast.
Hitler war einer der "Dämonen" in Anneliese.
http://www.spiritrelease.ch/html_geiste ... ichel.html
Anneliese Michel (1952-1976)
Als die 23jährige Anneliese Michel aus Klingenberg am Main im unterfränkischen Landkreis Miltenberg am 1. Juli 1976 starb, wog sie nur noch 31 kg. Zuletzt verweigerte sie die Nahrungsaufnahme. Als die Tragödie öffentlich wurden, fragten sich viele: Hätte sie verhindert werden können? Und: Welcher Zusammenhang besteht zwischen ihrem Tod und dem offiziellen römisch-katholischen Exorzismus nach dem Rituale Romanum von 1614, der kurz zuvor 67 mal an ihr durchgeführt wurde? Der Würzburger Bischof Josef Stangl hatte die Teufelsaustreibung an der Pädagogikstudentin in der von Papst Pius XII. 1954 erweiterten Form des Rituale Romanum zuvor genehmigt. Doch was als “Gottes“ Hilfe gedacht war, hat offensichtlich alles nur noch schlimmer gemacht. Der römisch-katholische Glaube des Mädchens und der späteren jungen Frau war für sie letztlich die Sackgasse, aus der kein Weg zurück ins Leben mehr möglich war.
Liebe Grüße
Moonlight
danke das du dich mit diesem Thema beschäftigt hast.
Hitler war einer der "Dämonen" in Anneliese.
http://www.spiritrelease.ch/html_geiste ... ichel.html
Anneliese Michel (1952-1976)
Als die 23jährige Anneliese Michel aus Klingenberg am Main im unterfränkischen Landkreis Miltenberg am 1. Juli 1976 starb, wog sie nur noch 31 kg. Zuletzt verweigerte sie die Nahrungsaufnahme. Als die Tragödie öffentlich wurden, fragten sich viele: Hätte sie verhindert werden können? Und: Welcher Zusammenhang besteht zwischen ihrem Tod und dem offiziellen römisch-katholischen Exorzismus nach dem Rituale Romanum von 1614, der kurz zuvor 67 mal an ihr durchgeführt wurde? Der Würzburger Bischof Josef Stangl hatte die Teufelsaustreibung an der Pädagogikstudentin in der von Papst Pius XII. 1954 erweiterten Form des Rituale Romanum zuvor genehmigt. Doch was als “Gottes“ Hilfe gedacht war, hat offensichtlich alles nur noch schlimmer gemacht. Der römisch-katholische Glaube des Mädchens und der späteren jungen Frau war für sie letztlich die Sackgasse, aus der kein Weg zurück ins Leben mehr möglich war.
Liebe Grüße
Moonlight
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