und diese andacht
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Jelena
Lieber Niko,
für mich gleitet das Gedicht in Kitsch ab. Der letzte Satz ist für mich Rührseligkeit pur, Märchen für Senile, Naive oder Kinder.
Der Beginn hat für mich leider auch keinen logischen Zusammenhang. Das Unbegreifliche ist eben nicht zu begreifen. Jede Hoffnung, es dennoch begreifen zu wollen, ist Trugschluss in sich, wenn nicht sogar eine Dummheit.
Für mich ist das leider nichts, andere mögen es anders sehen, Jelena.
für mich gleitet das Gedicht in Kitsch ab. Der letzte Satz ist für mich Rührseligkeit pur, Märchen für Senile, Naive oder Kinder.
Der Beginn hat für mich leider auch keinen logischen Zusammenhang. Das Unbegreifliche ist eben nicht zu begreifen. Jede Hoffnung, es dennoch begreifen zu wollen, ist Trugschluss in sich, wenn nicht sogar eine Dummheit.
Für mich ist das leider nichts, andere mögen es anders sehen, Jelena.
Hallo Niko!
Da ich mich gerade intensiv mit Licht-Schatten-Themen befasse, finde ich den Anfang ganz inspirierend - wobei mich das Wort "Andacht" etwas stört, nicht klanglich, sondern inhaltlich. Sie drückt mir als Leserin etwas zuviel auf, ich habe das Gefühl, andächtig sein zu müssen.
Ab "beständig" empfinde ich Deine Sprache ziemlich holprig - beständig beunruhigend... das unbegreifliche [...] zu begreifen. Und dann kommt auch schon die inhaltliche Ebene, da hat Jelena wohl recht: entweder unbegreiflich oder begreifen. Wobei ich selbst immer Probleme habe mit Begriffen wie unbegreiflich, sie sind mir einfach zu pathetisch, vor allem in der Lyrik. Ich möchte lieber spüren, dass etwas nicht zu begreifen ist, als dass mir gleich das Wort dafür aufgetischt wird. Das mag allerdings Geschmackssache sein.
Dann folgt ein Abschnitt, der mir zu sehr nach Ackerbau "riecht", nach Anachronismus, nach Kitsch, wie Jelena sagt. Den Schlussatz finde ich im Gegensatz zu Jelena gar nicht so schlecht - aber in diesem Kontext wirkt er in der Tat wie ein kitschig gefärbtes Sahnehäubchen.
Nach meinem Dafürhalten müssten mehr Brüche/ Widersprüche 'rein.
Da ich mich gerade intensiv mit Licht-Schatten-Themen befasse, finde ich den Anfang ganz inspirierend - wobei mich das Wort "Andacht" etwas stört, nicht klanglich, sondern inhaltlich. Sie drückt mir als Leserin etwas zuviel auf, ich habe das Gefühl, andächtig sein zu müssen.
Ab "beständig" empfinde ich Deine Sprache ziemlich holprig - beständig beunruhigend... das unbegreifliche [...] zu begreifen. Und dann kommt auch schon die inhaltliche Ebene, da hat Jelena wohl recht: entweder unbegreiflich oder begreifen. Wobei ich selbst immer Probleme habe mit Begriffen wie unbegreiflich, sie sind mir einfach zu pathetisch, vor allem in der Lyrik. Ich möchte lieber spüren, dass etwas nicht zu begreifen ist, als dass mir gleich das Wort dafür aufgetischt wird. Das mag allerdings Geschmackssache sein.
Dann folgt ein Abschnitt, der mir zu sehr nach Ackerbau "riecht", nach Anachronismus, nach Kitsch, wie Jelena sagt. Den Schlussatz finde ich im Gegensatz zu Jelena gar nicht so schlecht - aber in diesem Kontext wirkt er in der Tat wie ein kitschig gefärbtes Sahnehäubchen.
Nach meinem Dafürhalten müssten mehr Brüche/ Widersprüche 'rein.
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