Herzspalte

Bereich für Texte mit lyrischem Charakter: z.B. Liebeslyrik, Erzählgedichte, Kurzgedichte, Formgedichte, Experimentelle Lyrik sowie satirische, humorvolle und natürlich auch kritische Gedichte
Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 05.08.2011, 00:09

:-) :-) :-) :-)
Zuletzt geändert von Renée Lomris am 06.08.2011, 17:55, insgesamt 1-mal geändert.

Niko

Beitragvon Niko » 05.08.2011, 19:15

hallo renée,

mir ist das zu "klug" und durchdacht für liebeslyrik. das hier geht eher in die richtung emotionale analytik. nur die letzten beiden zeilen finde ich im positiven sinne undurchdacht. auch das wechseln von "sie" nach "er" bringt etwas unruhe hinein. ich weiß nicht... für mich ist es weder fisch noch fleisch...

liebe grüße: niko

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 05.08.2011, 21:50

Hallo, mein Eindruck ist genau so, wie Niko ihn (eigentlich, natürlich, für sich) beschrieben hat - daher schließe ich mich einfach an.

Der Titel/ das Wort Herzspalte gefällt mir!

Max

Beitragvon Max » 05.08.2011, 22:25

Mein erster Eindruck ist eher, dass es eine neue Dimension in die Liebeslyrik einführt: Liebesgedicht, die vor lauter Liebestaumel nicht wissen, wo oiben undwo unten ist, gibt es doch zur genüge .. auf die Lymphknoten gehen hingen nur sehr wenige ein ..

Liebe Grüße
max

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Beitragvon Amanita » 05.08.2011, 22:35

Na gut, Max, das sehe ich zwar ein - aber dann finde ich den Text einfach zu unentschieden, er bedient dann zu viele Richtungen. Wenn ich lese Sie pulsiert heftiger als das Herz selbst, sehe ich einen weißen Kittel (+ Mensch drin) vor mir, der vom Thema Liebe Lichtjahre entfernt ist. Die Mischung der Gehirn- und Blut- und Lymphströme haben für mich eher was Amüsantes (und ich seh da tatsächlich sehr viele Perspektiven). Gegen Ende erfüllt das Gedicht dann mehr oder weniger unsere "Erwartungen" und passt nicht so recht zum Anfang ... es ist mir stilistisch zu inhomogen.

Renée Lomris

Beitragvon Renée Lomris » 05.08.2011, 22:36

*lach*

naja,

Lieber Niko, so kopflastig und klug sah ich das nicht ... aber es mag ja so ankommen. Das Gedicht ist relativ alt, fiel mir aus einer wiedergefunden Datei entgegen und ich wollte testen, wie es wirkt.

Liebe Amanita, danke für die besondere Erwähnung des Titels

Lieber Max, da mag sich der Liebestaumel im Lymphknoten verfangen haben. aber eigentlich war von Knoten nicht die Rede. Ist nicht das Lymphsystem durch den Transport gewisser Hormone mitverantwortlich für unser "Glücks"gefühl und dient nicht die Liebe oder umgekehrt die Ausschüttung von Hormonen jenen "Gefühlen" --- die durchaus sehr real sein können (dürften)


*grummel* gibt es vielleicht neben Verknöcherungen auch Verknotungen ... die wiederum als Verwirrungen aufgefasst werden könnten --- oder als geistige Verirrungen?

???
liebe Grüße
Renée

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Beitragvon Amanita » 05.08.2011, 22:39

Hallo Renée, mit Deinem letzten (Grummel-)Satz kann ich fast mehr anfangen als mit dem eigentlichen Text!

Gerda

Beitragvon Gerda » 07.08.2011, 10:25

Liebe Renée,

ich finde die Metapher "Herzspalte", die ich zuvor noch nie gelesen habe, sehr interessant und reizvoll.
Hebe dir diese auf jeden Fall für einen Text auf, der vielleicht schon schlummert und geschrieben werden will.

Wo ist der Text eigentlich geblieben? So kann ich nur noch einen Eindruck, an den mich erinnere wiedergeben.
Ich hatte den Eindruck von Ideen über grenzenlose, vorher noch nie dagewesene Verliebtheit, über die sich das Lyrich im Nachhinein sehr wundert. Die Autorin anlalysiert und findet leider nicht die passenden Formulierungen. Zu sehr durchdacht und reflektiert, zu wissend, wird mir zu wenig vom "Gefühl des Verliebtseins" erzählt.


Renée Lomris hat geschrieben:*grummel* gibt es vielleicht neben Verknöcherungen auch Verknotungen ... die wiederum als Verwirrungen aufgefasst werden könnten --- oder als geistige Verirrungen?
???


Vielleicht: Ganglienknoten, Synapsenknäuel - mir fehlt der Kontext.

Liebe Sonntagsgrüße
Gerda


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