über den dingen
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
befreit sich / steigt / zieht im stillen blau bahn um bahn / schleifen im gleitflug /
zerteilt den luftigen raum / in dem kondensstreifen zerfließen / weit unter ihm der schwarze vogel / hat verstärkung geholt / aufregung im revier _ verteidigung / schutz der brut / erhaben ausgebreitet die schwingen / nahezu unbeteiligt der greif / kupferfarben im morgenlicht
©GJ20110505
Edit 07.05.2011 Schreibfehler korrigiert
über den dingen
Hallo Gerda.
Schraube um Schraube dreht der Milan ist für mich ein ruhiges friedliches Bild und passt überhaupt nicht zum Attackieren. Er weicht aus, muss sich aber trotzdem in der nächsten Zeile „befreien“. „Befreien“ finde ich auch nicht so passend. Wie befreit man sich in der Luft? Außer mit einem Ausweichmanöver? Und dann wäre es redundant?
„zerteilen“ passt für mich nur im geradlinigen Flug. Wie muss ich mir die Teile von Schrauben und Schleifen vorstellen?
Kondensstreifen
Grammatikalisch für mich auch schräg
„zerfließt im Kondensstreifen“?
Eben war er doch Angreifer?
Perspektivischer Schlingerkurs
Insgesamt klingt der Text für mich sehr gewollt lyrisch und kann mich deshalb nicht mitnehmen,
LG
Nifl
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
Schraube um Schraube dreht der Milan ist für mich ein ruhiges friedliches Bild und passt überhaupt nicht zum Attackieren. Er weicht aus, muss sich aber trotzdem in der nächsten Zeile „befreien“. „Befreien“ finde ich auch nicht so passend. Wie befreit man sich in der Luft? Außer mit einem Ausweichmanöver? Und dann wäre es redundant?
zerteilt den luftigen raum
„zerteilen“ passt für mich nur im geradlinigen Flug. Wie muss ich mir die Teile von Schrauben und Schleifen vorstellen?
Kondensstreifen
in dem kondenzstreifen zerfließen
Grammatikalisch für mich auch schräg
„zerfließt im Kondensstreifen“?
aufregung im revier _ verteidigung
Eben war er doch Angreifer?
/ erhaben ausgebreitet die schwingen /
Perspektivischer Schlingerkurs
Insgesamt klingt der Text für mich sehr gewollt lyrisch und kann mich deshalb nicht mitnehmen,
LG
Nifl
"Das bin ich. Ich bin Polygonum Polymorphum" (Wolfgang Oehme)
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Gerda
Liebe Gabi,
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Ja, mir hat diese genaue Beobachtung an einem Morgen für den Text als Vorlage gedient. Es war sehr eindrücklich.
Und ich dachte dann ... was schert den Milan die Krähe ... und dieser Gedanke bietet eine gute Möglichkeit auch auf anderen Ebenen zu denken und zu handeln ... deswegen auch in Lyrik und Kultur, obgleich der Text weniger lyrisch ist.
Liebe Grüße
Gerda
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Ja, mir hat diese genaue Beobachtung an einem Morgen für den Text als Vorlage gedient. Es war sehr eindrücklich.
Und ich dachte dann ... was schert den Milan die Krähe ... und dieser Gedanke bietet eine gute Möglichkeit auch auf anderen Ebenen zu denken und zu handeln ... deswegen auch in Lyrik und Kultur, obgleich der Text weniger lyrisch ist.
Liebe Grüße
Gerda
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Gerda
Hallo Nifll,
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Mit "nicht lyrisch" magst du zum Teil Recht haben, siehe auch meine Rückmeldung an Gabriella.
Ich habe deine Einwände wiederholt gelesen. sie lesen sich für mich, als habest du den Text etwas flüchtig gelesen oder gründlich missverstanden.
Ich habe ihn daraufhin abgeklopft und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es dann nicht ändern kann, wenn er dich nicht anspricht.
Aber hier mal ein paar Punkte, die mich in deiner Kritik sehr irritieren:
Du stellst die Reihenfolge des Geschehens um, der Milan dreht Schraube um Schraube nach dem Angriff der einen Krähe.
Der „Angriff“ eines einzelnen Krähenvogels ist für einen Milan, ich sags mal "menschlich", schlicht lächerlich.
Du betrachtest den Milan als den Verfolger, auch das stimmt nicht.
Und wieso sollte es grammatikalisch falsch sein, wenn im luftigen Raum Kondesstreifen zerfließen, mal abgesehen von meiner Schreibweise, denn Kondensstreifen, schreibt sich mit „s“ und nicht mit „z“?
Ich hätte ja deine Kritik, die ich schätze aufgegriffen und mit den Einwänden gearbeitet, hier jedoch sehe dazu keinen Anlass.
Liebe Grüße
Gerda
vielen Dank für deine Rückmeldung.
Mit "nicht lyrisch" magst du zum Teil Recht haben, siehe auch meine Rückmeldung an Gabriella.
Ich habe deine Einwände wiederholt gelesen. sie lesen sich für mich, als habest du den Text etwas flüchtig gelesen oder gründlich missverstanden.
Ich habe ihn daraufhin abgeklopft und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich es dann nicht ändern kann, wenn er dich nicht anspricht.
Aber hier mal ein paar Punkte, die mich in deiner Kritik sehr irritieren:
Du stellst die Reihenfolge des Geschehens um, der Milan dreht Schraube um Schraube nach dem Angriff der einen Krähe.
Der „Angriff“ eines einzelnen Krähenvogels ist für einen Milan, ich sags mal "menschlich", schlicht lächerlich.
Du betrachtest den Milan als den Verfolger, auch das stimmt nicht.
Und wieso sollte es grammatikalisch falsch sein, wenn im luftigen Raum Kondesstreifen zerfließen, mal abgesehen von meiner Schreibweise, denn Kondensstreifen, schreibt sich mit „s“ und nicht mit „z“?
Ich hätte ja deine Kritik, die ich schätze aufgegriffen und mit den Einwänden gearbeitet, hier jedoch sehe dazu keinen Anlass.
Liebe Grüße
Gerda
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Renée Lomris
[quote="Gerda"]über den dingen
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
befreit sich / steigt / zieht im stillen blau bahn um bahn / schleifen im gleitflug /
zerteilt den luftigen raum / in dem kondensstreifen zerfließen / weit unter ihm der schwarze vogel / hat verstärkung geholt / aufregung im revier _ verteidigung / schutz der brut / erhaben ausgebreitet die schwingen / nahezu unbeteiligt der greif / kupferfarben im morgenlicht
©GJ20110505
Liebe Gerda
Diesen Milan kenne ich auch, obwohl es wohl nicht derselbe ist. Hier zieht jeden Abend einer vorbei ... Ich kann dieses Nach oben schrauben sehr gut nachvollziehen. Ich mag diese Zeilensetzung, das zerhackte, rhythmische Nacheinander. Ich verstehe allerdings den Unterstrich zwischen Revier und Verteidigung nicht. Besonders mag ich die B-Laute in dieser Zeile "zieht im stillen Blau Bahn um Bahn"
Zwei kritischere Anmerkungen: Zunächst eine Frage, die du vermutlich schon beantwortet hast. Zählt der Milan zu den Greifen? Zudem mag ich den inhaltlichen Aspekt weniger: die Attacke der Krähe, der Hochflug des edlen Milan.
Das macht einen wertenden EIndruck auf mich ... den du möglicherweise gewollt hast.
Jedenfalls schöner Text.
liebe Grüße
Renée
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
befreit sich / steigt / zieht im stillen blau bahn um bahn / schleifen im gleitflug /
zerteilt den luftigen raum / in dem kondensstreifen zerfließen / weit unter ihm der schwarze vogel / hat verstärkung geholt / aufregung im revier _ verteidigung / schutz der brut / erhaben ausgebreitet die schwingen / nahezu unbeteiligt der greif / kupferfarben im morgenlicht
©GJ20110505
Liebe Gerda
Diesen Milan kenne ich auch, obwohl es wohl nicht derselbe ist. Hier zieht jeden Abend einer vorbei ... Ich kann dieses Nach oben schrauben sehr gut nachvollziehen. Ich mag diese Zeilensetzung, das zerhackte, rhythmische Nacheinander. Ich verstehe allerdings den Unterstrich zwischen Revier und Verteidigung nicht. Besonders mag ich die B-Laute in dieser Zeile "zieht im stillen Blau Bahn um Bahn"
Zwei kritischere Anmerkungen: Zunächst eine Frage, die du vermutlich schon beantwortet hast. Zählt der Milan zu den Greifen? Zudem mag ich den inhaltlichen Aspekt weniger: die Attacke der Krähe, der Hochflug des edlen Milan.
Das macht einen wertenden EIndruck auf mich ... den du möglicherweise gewollt hast.
Jedenfalls schöner Text.
liebe Grüße
Renée
Hallo Gerda!
Nifl hat so unrecht nicht.
Z.B. in der ersten Zeile kann man genauso gut lesen "Der Milan dreht Schraube um Schraube, bevor er der Krähe ausweicht" wie man lesen kann "Der Milan weicht der Krähe aus, indem er Schraube um Schraube dreht" (Nifls Gedanke?!) oder eben das von dir bevorzugte "Der Milan wird angegriffen und dreht dann Schraube um Schraube."
Solange der Text das nicht näher kennzeichnet, ist für mich sogar die erste Auffassung die einleuchtendste, da sie der Reihenfolge der Bestandteile im Text entspricht.
Dafür, dass die von dir scheinbar gemeinte Ansicht einwandfrei aus dem Text lesbar wäre, sehe ich jedenfalls keine Anzeichen. Woran sollte man es deiner Meinung nach erkennen?!
Ferdigruß!
Nifl hat so unrecht nicht.
Z.B. in der ersten Zeile kann man genauso gut lesen "Der Milan dreht Schraube um Schraube, bevor er der Krähe ausweicht" wie man lesen kann "Der Milan weicht der Krähe aus, indem er Schraube um Schraube dreht" (Nifls Gedanke?!) oder eben das von dir bevorzugte "Der Milan wird angegriffen und dreht dann Schraube um Schraube."
Solange der Text das nicht näher kennzeichnet, ist für mich sogar die erste Auffassung die einleuchtendste, da sie der Reihenfolge der Bestandteile im Text entspricht.
Dafür, dass die von dir scheinbar gemeinte Ansicht einwandfrei aus dem Text lesbar wäre, sehe ich jedenfalls keine Anzeichen. Woran sollte man es deiner Meinung nach erkennen?!
Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
-
Gerda
Hallo ferdi,
ich komme später auf deine Rückmeldung, für die ich dir danke zurück.
Zunächst möchte ich meiner Freude Ausdruck verleihen, dass ich dich
Liebe Renée,
hier wieder lese und dazu noch unter einem meiner Texte.
Bis später erst einmal vielen Dank
und sonnige Grüße aus dem Taunus
an euch beide
Gerda
ich komme später auf deine Rückmeldung, für die ich dir danke zurück.
Zunächst möchte ich meiner Freude Ausdruck verleihen, dass ich dich
Liebe Renée,
hier wieder lese und dazu noch unter einem meiner Texte.
Bis später erst einmal vielen Dank
und sonnige Grüße aus dem Taunus
an euch beide
Gerda
-
Gerda
Liebe Renée,
es freut mich, dass du mir in meiner Betrachtung folgen kannst.
In der Tat beinhaltet das "erhaben", als Attribut für den Milan eine Wertung, deshalb ja auch "über den dingen".
Genauso wirkt es auf mich, ich habe diese Beobachtungen schon öfter machen können. So beeindruckend jedoch, wie es letzte Woche war, habe ich es bisher nicht empfunden und deshalb aufgeschreiben.
Ja, der Milan ist ein Greifvogel. Hier bei uns im Taunus ist der Rotmilan oder auch Gabelweihe, wegen der Schwanzgabel, zu Hause.
Liebe Grüße
Gerda
es freut mich, dass du mir in meiner Betrachtung folgen kannst.
In der Tat beinhaltet das "erhaben", als Attribut für den Milan eine Wertung, deshalb ja auch "über den dingen".
Genauso wirkt es auf mich, ich habe diese Beobachtungen schon öfter machen können. So beeindruckend jedoch, wie es letzte Woche war, habe ich es bisher nicht empfunden und deshalb aufgeschreiben.
Ja, der Milan ist ein Greifvogel. Hier bei uns im Taunus ist der Rotmilan oder auch Gabelweihe, wegen der Schwanzgabel, zu Hause.
Liebe Grüße
Gerda
Hallo Gerda!
Das mit dem "während" ginge natürlich, wäre aber ein recht heftiger Eingriff in den Text meinem Gefühl nach, denn du stellst ja den gesamten Ablauf als Reihung vor den Leser hin. Dem würde eher entsprechen, den Angriff der Krähe nach vorne zu nehmen, vor die "Schrauben"?!
Aber selbst das würde ja noch nicht Nifls inhaltliche Probleme beheben. Ich habe mal spaßeshalber gegoogelt und beliebig in die Ergebnisse geklickt - im Greenpeace-Magazin findet sich etwa dieses Zitat:
Hinter den Baumkronen taucht der mächtige Vogel, Spannweite 2,50 Meter, wieder auf, verfolgt von zwei Krähen und einem Bussard. Als sie ihn attackieren, winkelt er kurz die Schwingen an und schraubt sich um seine Längsachse.
Da geht es zwar um einen Adler, aber das wäre ein "Schrauben", das als Antwort auf einen Angriff Sinn machen würde. Nur:
Wieder streicht er hinaus auf den Schlag, wo die Thermik über der erwärmten Fläche aufwärts geht. Und schon schraubt er sich segelnd wieder hinauf, ...
http://www.natur-5seenland.de. Dieses "segelnde Emporschrauben" ist wahrscheinlich das, was Nifl vor Augen gestanden hat, und auch ich bringe das "Schrauben" wesentlich eher in diesem Zusammenhang unter. Dann aber wirkt es als Antwort auf einen Angriff eher seltsam
(Was dann auch wieder zurück zu der Annahme führt, dass erst die Schrauben kommen und dann der Angriff)
Tja. Irgendwie vertrackt, das Ganze...
Ferdigruß!
Das mit dem "während" ginge natürlich, wäre aber ein recht heftiger Eingriff in den Text meinem Gefühl nach, denn du stellst ja den gesamten Ablauf als Reihung vor den Leser hin. Dem würde eher entsprechen, den Angriff der Krähe nach vorne zu nehmen, vor die "Schrauben"?!
Aber selbst das würde ja noch nicht Nifls inhaltliche Probleme beheben. Ich habe mal spaßeshalber gegoogelt und beliebig in die Ergebnisse geklickt - im Greenpeace-Magazin findet sich etwa dieses Zitat:
Hinter den Baumkronen taucht der mächtige Vogel, Spannweite 2,50 Meter, wieder auf, verfolgt von zwei Krähen und einem Bussard. Als sie ihn attackieren, winkelt er kurz die Schwingen an und schraubt sich um seine Längsachse.
Da geht es zwar um einen Adler, aber das wäre ein "Schrauben", das als Antwort auf einen Angriff Sinn machen würde. Nur:
Wieder streicht er hinaus auf den Schlag, wo die Thermik über der erwärmten Fläche aufwärts geht. Und schon schraubt er sich segelnd wieder hinauf, ...
http://www.natur-5seenland.de. Dieses "segelnde Emporschrauben" ist wahrscheinlich das, was Nifl vor Augen gestanden hat, und auch ich bringe das "Schrauben" wesentlich eher in diesem Zusammenhang unter. Dann aber wirkt es als Antwort auf einen Angriff eher seltsam

(Was dann auch wieder zurück zu der Annahme führt, dass erst die Schrauben kommen und dann der Angriff)
Tja. Irgendwie vertrackt, das Ganze...
Ferdigruß!
Schäumend enthüpfte die Woge den schöngeglätteten Tannen. (Homer/Voß)
-
Renée Lomris
[quote="Gerda"]über den dingen
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
befreit sich / steigt / zieht im stillen blau bahn um bahn / schleifen im gleitflug /
zerteilt den luftigen raum / in dem kondensstreifen zerfließen / weit unter ihm der schwarze vogel / hat verstärkung geholt / aufregung im revier _ verteidigung / schutz der brut / erhaben ausgebreitet die schwingen / nahezu unbeteiligt der greif / kupferfarben im morgenlicht
©GJ20110505
Über den Dingen
Ihn attackiert die Krähe / Er befreit sich / Der Milan
Schraube um Schraube dreht er / steigt / zieht im stillen Blau Bahn um Bahn / Schleifen
Zerteilt den luftigen Raum / in dem Kondensstreifen zerfließen /
Weit unter ihm der schwarze Vogel / hat Verstärkung geholt / Nahezu
unbeteiligt der Greif / kupferfarben im Morgenlicht
<So etwa in diese Richtung würde ich deinen Text auch lesen können, mir scheint, dass die Krähe hiermit hinreichend gezeichnet wäre ... durch die allzu große Betonung des Aufgeregtsein der Krähe wird das Ganze parabelhaft, was mir eben nicht so sehr gefällt .... Ob das Schrauben hier besser am Platz wäre?
lG
Renée
schraube um schraube dreht der milan / weicht der krähe aus / die ihn attackiert /
befreit sich / steigt / zieht im stillen blau bahn um bahn / schleifen im gleitflug /
zerteilt den luftigen raum / in dem kondensstreifen zerfließen / weit unter ihm der schwarze vogel / hat verstärkung geholt / aufregung im revier _ verteidigung / schutz der brut / erhaben ausgebreitet die schwingen / nahezu unbeteiligt der greif / kupferfarben im morgenlicht
©GJ20110505
Über den Dingen
Ihn attackiert die Krähe / Er befreit sich / Der Milan
Schraube um Schraube dreht er / steigt / zieht im stillen Blau Bahn um Bahn / Schleifen
Zerteilt den luftigen Raum / in dem Kondensstreifen zerfließen /
Weit unter ihm der schwarze Vogel / hat Verstärkung geholt / Nahezu
unbeteiligt der Greif / kupferfarben im Morgenlicht
<So etwa in diese Richtung würde ich deinen Text auch lesen können, mir scheint, dass die Krähe hiermit hinreichend gezeichnet wäre ... durch die allzu große Betonung des Aufgeregtsein der Krähe wird das Ganze parabelhaft, was mir eben nicht so sehr gefällt .... Ob das Schrauben hier besser am Platz wäre?
lG
Renée
-
Gerda
Guten Morgen,
ich antworte euch, Renée und ferdi, in einem Posting.
ferdi, so einfach ist es in der Tat nicht.
Du hast ein Beispiel gefunden, in dem ein Adler mehrere Angreifer (einschl. eines anderen Greifvogels) verjagen muss.
In meinem Text ist es einen einzelne Krähe.
Bei meiner nächsten Tour durch die Felder werde ich Gelegenheit haben, den Flug des Milans noch einmal genau zu betrachten. Er und zwei andere Exemplare in größerer Entfernung, sind meist zu sehen, bei dem herrlichen Wetter.
Allerdings hört es sich für mich so an, so, als ginge es darum "Nifls Probleme" mit dem Text auszuräumen, die ich nur zu einem marginalen Teil überhaupt nachvollziehen kann, er verwechselt ja auch Angreifer und Verfolgten.
Darum geht es sicher auch nicht..gif)
Die Schwierigkeiten, die auch du bezüglich des Einstiegs in den Text hast, habe ich nicht gesehen, denn ich habe das Ereignis in der Erinnerung vor Augen und kann mir selbst folgen.
Ich weiß auch nicht, ob es dem Text gut täte ihn unter naturwissenschaftlichen Aspekten zu zerlegen.
Aber du hast mich zum erneuten Überdenken gebracht.
Renée, danke für deinen Vorschlag, der für mich allerdings recht funtional ist.
Mir ist, als müsse der Milan Federn lassen,
bei deinem Einstieg, der so gar nicht mehr meinem Rhythmus entspricht.
"schraube um schraube", ist ein Auftakt und das zu ändern, würde dem Text-/Klangbild nicht nützen.
Übrigens (ich vergaß) der Unterstrich" bei "revier_verteidigung" soll markieren, dass man es einzeln und zusammen lesen kann.
Einen schönen Tag euch beiden!
Herzlich
Gerda
ich antworte euch, Renée und ferdi, in einem Posting.
ferdi, so einfach ist es in der Tat nicht.
Du hast ein Beispiel gefunden, in dem ein Adler mehrere Angreifer (einschl. eines anderen Greifvogels) verjagen muss.
In meinem Text ist es einen einzelne Krähe.
Bei meiner nächsten Tour durch die Felder werde ich Gelegenheit haben, den Flug des Milans noch einmal genau zu betrachten. Er und zwei andere Exemplare in größerer Entfernung, sind meist zu sehen, bei dem herrlichen Wetter.
Allerdings hört es sich für mich so an, so, als ginge es darum "Nifls Probleme" mit dem Text auszuräumen, die ich nur zu einem marginalen Teil überhaupt nachvollziehen kann, er verwechselt ja auch Angreifer und Verfolgten.
Darum geht es sicher auch nicht.
.gif)
Die Schwierigkeiten, die auch du bezüglich des Einstiegs in den Text hast, habe ich nicht gesehen, denn ich habe das Ereignis in der Erinnerung vor Augen und kann mir selbst folgen.
Ich weiß auch nicht, ob es dem Text gut täte ihn unter naturwissenschaftlichen Aspekten zu zerlegen.
Aber du hast mich zum erneuten Überdenken gebracht.
Renée, danke für deinen Vorschlag, der für mich allerdings recht funtional ist.
Mir ist, als müsse der Milan Federn lassen,
bei deinem Einstieg, der so gar nicht mehr meinem Rhythmus entspricht."schraube um schraube", ist ein Auftakt und das zu ändern, würde dem Text-/Klangbild nicht nützen.
Übrigens (ich vergaß) der Unterstrich" bei "revier_verteidigung" soll markieren, dass man es einzeln und zusammen lesen kann.
Einen schönen Tag euch beiden!
Herzlich
Gerda
Hallo Gerda!
Ich glaube nicht, dass es um "Nifls Probleme" geht, oder darum, die entsprechende Stelle "naturwissenschaftlich zu zerlegen", sondern eher allgemein um folgende zwei Punkte:
- das Wort "Schrauben" wird auf zweierlei Weisen verstanden (siehe die Zitate), eine stützt deine Sichtweise, die andere nicht.
- die Reihung der Handlungselemente lässt den Leser an einen anderen Ablauf denken als den, der vor deinem geistigen Auge steht.
Da musst du also entweder für mehr Klarheit sorgen oder einfach zugestehen, dass der Text auf mehr als eine Art gelesen werden kann. Was ja nicht schlimm wäre. (Nifl hat übrigens nicht Angreifer und Verteidiger verwechselt, sondern nur dem Umstand keine Rechnung getragen, dass der Angriff der Krähe der Verteidigung der (Krähen-)Brut dient, somit dieselbe Handlung quasi von zwei Seiten betrachtet wird. Gesetz den Fall, ich hab's verstanden...)
Warten wir am besten ab, was deine nächste Beobachtungsrunde ergibt
Ferdigruß!
Ich glaube nicht, dass es um "Nifls Probleme" geht, oder darum, die entsprechende Stelle "naturwissenschaftlich zu zerlegen", sondern eher allgemein um folgende zwei Punkte:
- das Wort "Schrauben" wird auf zweierlei Weisen verstanden (siehe die Zitate), eine stützt deine Sichtweise, die andere nicht.
- die Reihung der Handlungselemente lässt den Leser an einen anderen Ablauf denken als den, der vor deinem geistigen Auge steht.
Da musst du also entweder für mehr Klarheit sorgen oder einfach zugestehen, dass der Text auf mehr als eine Art gelesen werden kann. Was ja nicht schlimm wäre. (Nifl hat übrigens nicht Angreifer und Verteidiger verwechselt, sondern nur dem Umstand keine Rechnung getragen, dass der Angriff der Krähe der Verteidigung der (Krähen-)Brut dient, somit dieselbe Handlung quasi von zwei Seiten betrachtet wird. Gesetz den Fall, ich hab's verstanden...)
Warten wir am besten ab, was deine nächste Beobachtungsrunde ergibt

Ferdigruß!
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