Hallo Leonie,
ich habe hier ein bisschen das Problem, dass ich die emotionale Linie nicht finde.
Ein eckiges Wort, das rund und weich wird, ist für mich erst mal eine positive Bewegung. Zerschellen ist dann aber (für mich) wieder negativ besetzt. Es bleibt nichts übrig, als Splitter des Gedachten... wobei „zerschellen“ und „weich“ für mich auch nicht zusammen passt? Vielleicht eher etwas wie zerfließen?
Wenn der Klang des Namens die Macht hat etwas zerschellen zu lassen, dann ist es keine gute, denn er selbst muss hart sein, unnachgiebig, abstoßend und das hat ja dann auch etwas mit der verknüpften Erinnerung zu tun. Aber warum werden LIch dann die Worte rund und weich?
Eigentlich würde ich lesen wollen, dass LIch etwas Eckiges, Pieksendes, Hartes, vielleicht Unangenehmes, Anschuldigendes sagen möchte, es ihm aber ob der guten? Gefühle, die schon allein der Klang des Namens hervorrufen, nicht gelingt. Die Worte werden ihm (LIch wird) „weich“, obwohl es das nicht möchte. Durch die Nase kommt aber schon auch ein liebevoll, neckender Tonfall hinein, also scheint es mir doch ein spielerisches sich auch ein Stück weit in dieses Weiche fallen lassen wollen zu sein, auch ein sich dem „hingeben“?
*lach* ich habe gerade den Titel entdeckt... ähm ja, nur worin lieg die Absurdität, im weichen Zerschellen? Oder im Ärger über das Unvermögen „hart“ zu bleiben?
Rein klanglich wäre für mich stimmiger:
... mir die Nase
... seine Kanten ab
liebe Grüße
Flora