Hallo Eva,
das hier mag ich sehr, für mich ein wunderbares Kurzgedicht:
wohl hat das tuch
ein schwieriges muster
nicht eigentlich schön
man darf schon ein wenig
durch die finger sehn wortlos, dennoch
lied in sich selbst
Wort und Lied empfinde ich als bildfremd und somit hier als Bruch, was mich irritiert, weil der Tuchgedanke durch das Fädenziehen ja weitergesponnen wird.
ich sehe es nun
als ganzes an
unmöglich, einen faden
herauszuziehn
Das ist schön schlüssig weitererzählt, aber es begeistert mich auch nicht wirklich, wahrscheinlich, weil ich es etwas als belehrend/erklärend empfinde und es für mich irgendwie mit dem obigen und dem Gefühl, wie ich es höre, nicht mithalten kann.
nach langem gebrauch
mag es mit mir gehn
Das ist der Blick auf ein Ende. (Und auch noch ein gereimtes
.gif)
) Ich bin aber noch im durch die Finger sehn (fein, wie da der Blickwinkel immer wieder wechselt) und zwar auf ein sehr lebendiges Gesicht (Gedicht).
liebe Grüße
smile