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pyrrhus
Verfasst: 24.04.2009, 08:20
von Niko
vom Autor gelöscht
Verfasst: 25.04.2009, 17:15
von Max
Hallo Niko,
der zweite Teil dieses kurzen Poems gefällt mir gut, gerade
die schlachten sind erbgut
Hingegen kann ich die Beobachtung, dass helden auch Söhne sind nicht im Kontext des Gedichtes lesen ...
Liebe Grüße
Max
Verfasst: 25.04.2009, 18:31
von Mucki
Hi Niko,
ich lese dein Gedicht als ein Gesellschaftskritisches. Der Titel Pyrrhus lässt den Leser logischerweise an einen zu teuer verkauften Erfolg denken. Ich denke mal, dass du hier aussagen möchtest, dass Helden (auch wenn sie in Kriegen gesiegt haben) in erster Linie eben Söhne sind und sich die "Heldengeschichte" durch die Generationen ziehen, aber eben überbewertet sind, sprich: zu allererst zählt die Familie und nicht die Geschichten über Siege und Verluste, welche die Vorfahren erlebten.
So jedenfalls meine Lesart.
Saludos
Mucki
Verfasst: 25.04.2009, 22:21
von Niko
hallo ihr beiden!
danke für euer kommentieren! der begriff "pyrrhussieg" bezeichnet ja im weitesten sinne einen sieg, der keiner ist. von dem satz des pyrrhus abgeleitet: "noch so ein sieg und wir sind verloren".
die zeilen sind ja auch übergreifend lesbar, so dass sich auch andere, bzw. erweiterte sinnschaften erlesen lassen. so bekommst du auch, max, gleich einen weiteren sinn an deiner angeführten stelle dazu: helden sind vorrangig. helden sind vorrangig auch söhne. oder eben auch das vorrangig auf beide elemente bezogen: helden sind vorrangig. vorrangig (sind) auch söhne. auch söhne, die schlachten....usw
ich hoffe, ich konnte dir, max, damit eine kleine weitere nische des textes erschließen. und mucki: ja...........was du darin liest ist durchaus so erkennbar. und somit eine schlüssige interpretation, die den text rund sein lässt.
lieben gruß: Niko