Liebe Gabriella!
Deine gute Kritik zeigt mir ganz eindeutig, daß ich einen Fehler gemacht habe. Ich hätte doch die Beschreibung einstellen sollen, daß es sich hier um Yom Kippur handelt. (Habe es eiligst nachgeholt.)
Nun bin ich etwas bedröppelt, weil ich mich nicht klar ausgedrückt habe.
Der Tag beginnt damit, daß die Sonne versunken ist.
Der Ablauf erfiolgt vom Äußeren, in die Zimmer und dann in die Innensicht durch die Fenster zurück und vor.
In dem 'sanftmütig' steckt das 'gewogen' nicht drinn, weil es hier um ein Abwiegen geht, sowohl des Vergangenen, als auch des Zukünftigen.
Auf das letzte 'still' will ich auch nicht verzichten, weil gerade diese Stille, in der das passiert, ein tragendes Element ist.
Du hast recht, wenn du siehst, daß man das vorherige 'still' mit rüberziehen kann.
So scheint es mir sinnvoll, das letzte 'still' noch durch eine Leerzeile abzusetzen. (Mache ich jetzt gleich.)
Ich weiß garnicht ob dieser Text überhaupt Bestand haben wird, weil ich fürchte, daß es zusehr aus meiner Welt geschrieben ist.
UFF
MlG
Moshe