am kochelsee
Verfasst: 28.07.2008, 15:09


). Ganz Klasse finde ich den Bogen vom Pferd zum Reiter, dessen Spuren der Kies schluckt.die sonnenhaut des wassers
feierliche falten
doch keine rehe auf den wiesen
vereinzelt kühe und ein pferd
mittagshitze. zerrinnende konturen.
rahmenlos der träge blick.
der wind schiebt luftige kulissen
des reiters spuren schluckt der kies
).
scarlett hat geschrieben:mittagshitze. zerrinnende konturen.
im dunstigen libellenlicht
steigen die berge herab
schroffdunkle wände. gekräuselter saum.
die sonnenhaut des wassers
legt sich in feierliche falten
darunter glatte kühle. fische. blau.
scarlett hat geschrieben:[font=Tahoma]
doch keine rehe auf den wiesen
vereinzelt kühe und ein pferd
scarlett hat geschrieben:[font=Tahoma]
dem bunten kopf entsprungen
legt flächig stille auf den tag
scarlett hat geschrieben:[font=Tahoma]
mittagshitze. zerrinnende konturen.
rahmenlos der träge blick.
der wind schiebt luftige kulissen
des reiters spuren schluckt der kies
© Monika Kafka, 2008

Das ist eine so gute Wasserzeile inmitten deines Gedichtes.darunter glatte kühle. fische. blau.
); die überarbeitete Version auch - und an diesen heißen Tagen hab ich doppelt das Gefühl, dass dein Gedicht genau den Tag am kochelsee einfängt.
Und warum der Sonnenhaut Falten nicht feierlich sein können, sehe ich nicht ein; ich hatte sofort eine bestimmte Sorte langsamen, getragenen Wellengangs vor Augen.