Hallo Anton,
bei deinem Text geht es mir wie Ferdi - ich bin ratlos, weil sich mir völlig verschließt, was der Text sagen will oder wo die Pointe ist.
Auch rein inhaltlich habe ich Probleme: der Begriff "Schaffner" lässt mich an einen Zug denken, aber muss bei einer Zugfahrt der Reisende die Entfernung selbst eintragen?? Die Fahrkarte kommt doch entweder aus dem Automaten oder wird am Schalter ausgestellt.
Die Karte einziehen?? Mitunter muss man eine Zusatzkarte lösen oder gar ein ganz neues Ticket kaufen - oder in ganz ungünstigen Fällen den Zug verlassen. Aber die Karte wird doch meines Wissens nicht eingezogen.
Du verwendest den heute unüblichen Begriff "Schaffner" statt "Zugbegleiter" - bezieht sich der Text vielleicht auf die sog. "gute alte Zeit"? War das denn damals üblich, dass Reisende Tickets ausfüllen mussten? Aber selbst wenn, würde mir das die Aussage des Textes auch nicht verständlicher machen.
Das einzige, was mich schmunzeln lässt, ist der feierliche Ton angesichts einer banalen Situation. Ich stelle mir vor, ein Reisender würde tatsächlich einen Zugbegleiter mit diesen Worten ansprechen. Es sollte mich nicht wundern, wenn dieser sich veräppelt vorkommt und erst recht übellaunig wird...
Mir fällt gerade ein, ließe sich das auch auf andere Berufsgruppen übertragen, beispielsweise auf Dentisten:
oh Zahnarzt
ich danke dir!
du rügst mich
wenn ich schlampig war
und die Zähne nicht putzte
...
aber du ziehst nicht
...
Liebe Grüße
Herby