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Gemeinsam durch Raum und Zeit

Verfasst: 02.04.2008, 09:11
von Maija
Da sitz ich nun und kann nicht anders
Mit Heraklit in einem Boot
Vor uns Meer, kein Land, kein Land
Wellen tanzen durch Raum und Zeit
Einzig lacht die Ewigkeit
Unsichtbares Band lenkt dieses Steuer
Unsere Gedanken springen über Wellen
Wind zieht dunkle Wolken heran


I. Überarbeitung

Da sitz ich nun und kann nicht anders
Mit Heraklit in einem Boot
Vor uns Meer, kein Land, kein Land
Wellen tanzen durch Raum und Zeit
Unsichtbares Band lenkt dieses Steuer
Unsere Gedanken springen über Wogen
Wind zieht dunkle Wolken heran
Einzig lacht die Ewigkeit

Verfasst: 02.04.2008, 14:10
von Perry
Hallo Maija,
mit Heraklit in einem Boot zu sitzen ist sicher ein bedeutungsvoller Traum, was sich in den dunklen Wolken- und Wellenbildern (einmal Wellen würde genügen) sowie den Ewigkeitsgedanken gut widerspiegelt.
Insgesamt für mich ein guter Ansatz, der aber in seiner Bildhaftigkeit erstarrt.
LG
Manfred

Verfasst: 02.04.2008, 14:34
von Maija
Hallo Manfred,

der aber in seiner Bildhaftigkeit erstarrt.


Könntest du das bitte genauer beschreiben? Ich verstehe dich nicht so recht. Meinst du die Bilder haben kein volles Bild?
Ja, das mit Wellen (2X) werde ich noch ändern.

Gruß, Maija

Verfasst: 02.04.2008, 18:03
von Perry
Hallo Maija,
es wirkt auf mich eher wie eine Bildbeschreibung und nicht wie ein lyrischer Text. Aber vielleicht sehen andere da ja mehr.
LG
Manfred

Verfasst: 02.04.2008, 21:48
von Jürgen
Hallo Maija,

ich finde den Text durchaus lyrisch, vor allem eigen, dennoch aussagekräftig, nicht so wie die internetkompatible Dutzendware. Gefällt mir.

Die lapidar anmutende Eröffnung (da sitz ich nun und kann nicht anders) finde ich im Zusammenhang mit dem Rest des Textes stark.

Wellen tanzen durch Raum und Zeit
Einzig lacht die Ewigkeit


Das hingegen finde ich schwach. Der Reim wirkt im Text wie ein Fremdkörper. Und ist es inhaltlich wirklich wichtig, dass die Ewigkeit lacht?

Gerne gelesen

Jürgen

Verfasst: 03.04.2008, 08:32
von Maija
Danke Manfred für deine Kritik!

Hallo Gurke,

Ich freue mich das du meinen Text gelesen hast und er dir gefällt.
Über den Reim hatte ich auch von Anfang an so meine Schwierigkeiten, da ich mich oft nicht richtig von Nietzsche lösen kann.
Eigentlich wollte ich damit erreichen, dass der Klang besser harmoniert und die Ewigkeit lacht uns immer aus, egal wie lange wir über Dinge sinieren und in die Tiefe gehen.
Mein Text geht in erster Linie in die Tiefe (Beachte besonders die Überschrift) und das lyr. Ich ist mit Heraklit fest verbunden.
Ich arbeite an diesem Text schon eine längere Zeit, aber so richtig gefällt er mir auch noch nicht.

Lieben Gruß, Maija