Szenerie
Verfasst: 15.03.2008, 07:34
1.
Szenerie
Wankelmütig, die Hände voll Schlaf,
Steigt Morgen auf über der Stadt.
Gefesselt, trunken noch vom Nachtlied,
Der Himmel über den Dächern.
Sternentanz, Wolkengebrüll.
Ein Streif hinterm Haus, die Vogelwelt,
Diese verrückte Vogelwelt, erwacht
Zuerst. Baumgerippe, schwarz, bedächtig,
Stehn gegen Frühlicht, erzittern unterm Stoß
Des Dämmerwinds. Den die Nacht
Auslöschte, der hundertfenstrige Häuserblock,
befreit, ungebärdig, schickt Menschenlaut
Auf die Straßen. Ich seh dich, gefangen
In Träumen, Feuerhimmel, über den
Hohen Ahornbäumen, steigen und steigen,
Hauch der Erde im Schweif.
2.
Louisas geschrumpfte Version:
Szenerie
Die Hände voll Schlaf,
steigt der Morgen über die Stadt.
Betrunken der Himmel über dem Dach.
Sterne, Vögel, Verrückte
erwachen zuerst.
Baumgerippe zittern im Frühlicht
Der hundertfenstrige Hausblock,
spuckt Menschenlaute aus.
Du bist im Traum. Im Feuer.
Über den Ahornbäumen
steigt die Erde Dir nach.
Szenerie
Wankelmütig, die Hände voll Schlaf,
Steigt Morgen auf über der Stadt.
Gefesselt, trunken noch vom Nachtlied,
Der Himmel über den Dächern.
Sternentanz, Wolkengebrüll.
Ein Streif hinterm Haus, die Vogelwelt,
Diese verrückte Vogelwelt, erwacht
Zuerst. Baumgerippe, schwarz, bedächtig,
Stehn gegen Frühlicht, erzittern unterm Stoß
Des Dämmerwinds. Den die Nacht
Auslöschte, der hundertfenstrige Häuserblock,
befreit, ungebärdig, schickt Menschenlaut
Auf die Straßen. Ich seh dich, gefangen
In Träumen, Feuerhimmel, über den
Hohen Ahornbäumen, steigen und steigen,
Hauch der Erde im Schweif.
2.
Louisas geschrumpfte Version:
Szenerie
Die Hände voll Schlaf,
steigt der Morgen über die Stadt.
Betrunken der Himmel über dem Dach.
Sterne, Vögel, Verrückte
erwachen zuerst.
Baumgerippe zittern im Frühlicht
Der hundertfenstrige Hausblock,
spuckt Menschenlaute aus.
Du bist im Traum. Im Feuer.
Über den Ahornbäumen
steigt die Erde Dir nach.
... So ein bisschen wie die Inhaltsangabe eines Filmes ist das... Dann brauchst Du Worte wie:
... Aber ich möchte dennoch etwas erreichen, dass länger lebt, als ich. Etwas, dass andere Menschen ergreift/erfreut/berührt... Ich finde das gar nicht so albern oder arrogant, aber vielleicht täusche ich mich. Ich finde einfach die Kreativität ist neben der Liebe eines der wenigen Dinge, die eine Existenz wesentlich werden lassen.