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Spiegel II

Verfasst: 25.02.2008, 08:15
von Caty
Spiegel II

In dem Spiegel die Stadtlandschaft,
Vor der Landschaft ich. Häuser blicken
Mir über die Schulter, der junge Ahorn
Vorm Fenster, spielerisch, weht mir ins Haar.

Auf der Straße Menschen, gebückt
Ins Schweigen, in schweren Atem,
Im Auge Orte des Erinnerns, Momente
Des hohen Siegs oder der kleinen Scham.

Zurück geht der Blick. Das Zimmer:
gewohnt, Bild und Gegenbild. Unverstellt,
Wie ich bin, mein Abbild, mein Widerpart.
Aber der Ahorn, er weht mir ins Haar.

Verfasst: 26.02.2008, 08:29
von scarlett
Hallo Caty,

was mich an diesem Gedicht stört, ist der holprige Anfang. Ich stolpere so richtig ins Bild hinein, statt hineingeführt oder mitgenommen zu werden.
Aber dann! Dann ist es dergestalt, dass ich gerne darin verweile, die Bilder fein im Spiegel arrangiert und dann erst der Ahorn!
Ja, bis auf die erste Verszeile in gekonnter Caty-Manier!

Gerne gelesen.
scarlett

Verfasst: 26.02.2008, 08:37
von Elsa
Liebe Caty,

ich habe auch das von Monika angesprochene Problem mit dem Anfang. Stadtlandschaft/Landschaft finde ich zuviel.

Alles andere wunderbar.

Lieben Gruß
Elsa

Verfasst: 26.02.2008, 13:48
von Caty
Liebe Scarlett, liebe Elsa, vielen Dank für euren Kommentar. lg Caty