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vom verschütteten lächeln
Verfasst: 22.09.2007, 08:17
von Niko
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Verfasst: 22.09.2007, 08:59
von Sneaky
Hallo niko,
das find ich sehr gelungen. und es hat funktioniert bei mir, noch bevor der Kaffee Wirkung zeigen konnte. Die Bergwerksbegriffe transpotieren das eins a.
Bei den Stilmitteln geh ich meist gegen den Strich aller Saloner:
hier die, die mir aufgefallen sind:
Schade um das fehlende Verb bei geflutet
die Klammer ums Herz find ich gut
das einzelne "ge" ist Absicht für ein chemisches Zeichen?
das "schrubbt den dreck" sähe ich lieber als spült /seiht den Dreck
sehr gern gelesen
reimerle
Verfasst: 22.09.2007, 21:33
von Jürgen
Hallo Niko,
Wie wäre statt "Dreck" Geröll?
Ansonsten ein sehr interessanter Text. Allerdings habe ich vom Bergwerk wenig bis gar keine Ahnung. Daher halte ich mit einer Einschätzung der Bilder besser zurück. Aber spannend ist das allemal.
Gruß
Jürgen
Verfasst: 22.09.2007, 22:19
von Hakuin
niko,
schrubbt den dreck
auf weisses papier
geht für mich als wendung nicht auf...
auch sind die begriffe nicht mehr kompatibel.
...in schlagwettern totgeglaubt...
hier erwarte ich sowas wie die rettung nach dem grubenunglück:
wie hieß die rettungskapsel noch gleich, wo die bergleute durch eine notbohrung gerettet wurden...
die metapher find ich schon gelungen, erwarte mehr von der wendung bis hin zum ende. und ein bleiben bei der begriffswelt des bergbaus.
salve
hakuin
Verfasst: 23.09.2007, 17:49
von Trixie
hallo niko!
ich finds gut, dass man vom titel eigentlich gar nicht sofort auf den inhalt schließen kann, er aber nach dem lesen trotzdem logisch und sinnvoll ist!
die vielen fachwörter haben mich anfangs erschlagen, aber das ist nicht negativ. es ist eine interessante sichtweise, die so für mich auf jeden fall eine berechtigung hat.
das herz in klammern find ich auch prima! und das "ge", das reimerle schon bemerkt hatte, versteh ich auch nicht so ganz...
liebe grüße
trixie
Verfasst: 06.11.2007, 17:29
von Niko
hallo!
ich habe die ge-glaubt-es - stelle jetzt verändert. ja, das fehlende verb, sneaky...-da kann ich nix zu. das ist sozusagen meine schreibart. oft zumindest. aber man ist ja lernfähig und ich versuch in folgenden gedichten, es mit dem verknappen nicht zu übertreiben. danke
.gif)
trix......für mich sind die fachwörter keine, aber das liegt sicher daran, dass ich am rande eines bergbaugebietes aufgewachsen bin. dort, wo der schnee schwarz war.
hakuin: die rettungsbombe hieß: dahlbuschbombe. wurde zb. in lengede eingesetzt 1963 (wusste ich nicht, hab ich nachgegoogelt)
die plötzliche wendung von kohle auf weißes papier hab ich auch mal verändert. würde mich interessieren, was ihr jetzt davon haltet.....
euch allen einen lieben gruß: Niko