Hallo Mucki:
danke für deine Rückmeldung, das freut mich sehr.
Hallo Lisa:
(Ich bin bei dir immer erstaunt, wie verschieden zu bist)
Ich auch!
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Aber dieses mal ist es dem Austausch hier im Salon zu verdanken, dir also auch einen großen Dank, dass du das möglich machst!
Ich denke auch, dass Leonie ein gutes Gespür für diese Dinge hat, nur kann ich bei diesem Gedicht fürchte ich an keinem Wort (außer vielleicht an den "langen" Haaren, die aber klanglich wichtig sind) etwas ändern. Das Gedicht ist so aus mir herausgeweht und jedes Wort hat seinen Platz und seine Bedeutung für mich.
ich rieche ein Meer.....salzig küsst es meine fragenden Lippen still (hier bitte zumindest eins fortnehmen! fragend still muss einfach überladen wirken...und wenn ich ehrlich bin: damit der text den freien Ton beibehält, den es bis hierher hat, würde ich beide streichen.
Das geht gar nicht, denn es ist (für mich) ein sehr zentrales Thema, dass die Lippen die sonst fragen still werden können.
und wenn nachts meine langen Haare frei wehen
bei lang stimme ich dir inhaltlich zu, aber dann verändert sich der Klang, es ist kein Wehen mehr, sondern ein Windstoß. Du sagst das "frei" nimmt dem "wehen" seine Kraft. Es ist ein ruhiges, sanftes befreiendes wehen, kein drängendes, stürmisches. Genau deshalb braucht für mich diese Zeile auch diese Länge.
sanft und schimmerndes machen die Beobachtungen zu gleichklingend
oh, das ist schön, dass ein Kritkpunkt von dir eigentlich genau das Gegenteil für mich heißt. Ja, es entsteht ein Gleichklang und es ist schön, dass du ihn hörst.
Das "Labyrinth" ist auch aus dem Austausch mit Peter entstanden. Wie eigentlich das ganze Gedicht. Was ich nach wie vor erstaunlich finde.

Aber auch so empfinde ich das Wort als sehr passend an dieser Stelle.
So, nun bin ich ganz irritiert, weil ich jetzt alle deine Vorschläge ablehne, aber dieser Text ist für mich einfach so richtig, dass ich ihn fühle. Was mich sehr glücklich macht.
Vielen Dank für deinen Kommentar. Es war gut, noch einmal über die Zeilen zu reflektieren, auch wenn ich nichts geändert habe.
Hallo Scalidoro
erst einmal "Hallo" hier im Salon.
Schön, dass du dich mit meinem Gedicht auseinandergesetzt hast. Ich habe deine Fassung gerne gelesen. Werde aber aus den auch schon bei Lisa genannten Gründen nichts daran verändern.
Es ist interessant, dass dir genau die Stelle, die Elsa z.B. als die schönste des Gedichtes empfunden hat, nicht zusagt.
und ich spüre ein Meer
es küsst salzig und still
meine fragenden Lippen
Mein Meer küsst nicht salzig und still sondern die fragenden Lippen werden still durch den Kuss.
die Wangen streicheln
vertraute Gedanken
nein, anders herum, die Gedanken streicheln die Wangen
und wo sind meine langen Haare und der sanfte Klang hinverschwunden?
Mit der Setzung bin ich mir meist sehr unsicher. Hier jedoch passt es für mich ganz genau. Gerade auch die "Berührung" und das "mitten hinein".
Wir lesen uns sicher noch öfter. Vielen Dank für deinen Rückmeldung.
liebe Grüße euch allen
smile