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Verfasst: 30.04.2007, 20:11
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Kein Damm bricht
Verdammnis
(ein einsames Wort
in den Endungen
nach drei Glas Wein)
Hast du denn noch immer nicht
genug
gesagt?
Bleibst doch
wie immer
und treu
).Verdammnis
(ein einsames Wort
in den Endungen
nach drei Glas Wein)
Warm gehalten wirst du
doch nicht fest genug
nie!
fest genug!
und willst brechen
ausbrechen
und willst doch
zu viel für zu wenig
(Ohne Gier
ist das kostbarste Leben
nichts wert)
Du verlierst einen alten Knopf
nur aus Blech
immer nur
Blech
und dann… - lachst du nur
als wärst du
(nicht im Rhythmus)
eine etwas verzwickte Beziehungskiste, wie mir scheint.
Ich denke, es ist ein inneres Zwiegespräch eines in einer nicht erfüllten(nicht fest genug) Beziehung Gefangenen. Er bzw. sie möchte ausbrechen, schafft es aber nicht und muss sich deshalb das höhnische Gelächter seines Schatten-Ichs gefallen lassen.
man, ich, ist, bin, versucht, das als ein Stück Beziehungslyrik zu lesen - nur steht es nicht dort, was entweder den Grund hat, dass Du ein Erbarmen mit dem freien Weben hast, oder dass es wirklich keine Beziehungslyrik ist - nur: was ist es dann?
Zitat:
Verdammnis
(ein einsames Wort
in den Endungen
nach drei Glas Wein)
fand ich schön, aber ich hab's nicht recht verstanden, obwohl ich gelegentlich auch mehr als ein Glas Wein trinke, wieso hat Verdamnis Endungen? (oder der Plural? - ich rate wild drauf los *lach*).
Zitat:
Warm gehalten wirst du
doch nicht fest genug
nie!
fest genug!
und willst brechen
ausbrechen
und willst doch
zu viel für zu wenig
lese ich 1:1 .. es ist bequem, aber nicht intensiv genug in der Beziehung (naja, das war dann eher 2:1).
Für diesen Satz aber
Zitat:
(Ohne Gier
ist das kostbarste Leben
nichts wert)
mag ich Gedicht und Autorin! Der ist Klasse, Klasse, Klasse zum an die Wand schreiben und jeden Morgen laut singen!
Zitat:
Du verlierst einen alten Knopf
nur aus Blech
immer nur
Blech
und dann… - lachst du nur
als wärst du
(nicht im Rhythmus)
Das lese ich mit der Strophe davor so, dass das lyr. ich immer so tut als sei es nur ein Spiel nicht das Leben, es geht immer nur um Blech, nie um das Wahre und das lyr. Ich spielt dieses Spiel mit (Klasse, die Klammern zum schluss).
Irgendwas stimmt da wie gesagt offenbar noch nicht an dem Text - grrr.
Warm gehalten wirst du
doch nicht fest genug
nie!
fest genug!
und willst brechen
ausbrechen
und willst doch
zu viel für zu wenig
Den Schritt zum Du lässt sich dann in einem zweiten Schritt schon machen, finde ich, weil der ZUstand des lyr. Ichs schon mit den anderen zu tun hat (aus tausenderlei soziologischen/individuellen etc. Gründen), als erster Schritt wird dieser Ebenenwechsel dem text aber nicht gerecht.