Wüstenkind
Verfasst: 23.03.2007, 14:41
Haus sitzt auf Sand,
fasst Sonnen
am Abendort,
gräbt ein Sich leicht
im Fundament
fasst Sonnen
am Abendort,
gräbt ein Sich leicht
im Fundament
). Die Sonnen, die gefasst werden würde ich in dem Kontext als die Reflexion der Sonne in den Fenstern lesen, das sich eingraben im Fundament als ein symbolisches sich-zur-Ruhe-legen. Was bedeutet, dass ich unter Vernachlässigung der einen Hälfe des Textes (der Überschrift und der ersten Zeile) eine hlabwegs stimmige Interpretation der anderen Hälfte für mich hätte.
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) er hat vielleicht die nase in der sonne oder sucht noch...

Wenn wir aber in einer Wüste leben und das ist der Rückschluss, so ist das Eingraben genau das Gegenteil von dem, was es so klug erscheinen ließ, nämlich nicht ein Fundament zu überprüfen, welches bereits da ist, sondern eines zu suchen, wo keines ist. Wer nach fester Wahrheit sucht, sucht nicht das Objektive, sondern verzweifelt am Subjektiven.
Diesen Vorwurf unterliegen häufig Gläubige, sie sind aber die Natürlichen, die in der Wüste wohnen.
Hier sollen die Vorwerfenden entlarvt werden (die "Ich brauche das nicht."-Menschen), wie sie das gleiche Spiel betreiben jedoch auf unnatürliche Weise.