werd ich nicht
Verfasst: 12.02.2007, 14:58
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das die flügel sich
auf lösen
das der wind der auftrieb
mich drückt
das der wind der auftrieb
mich drückt

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Ich mag lasts interpretation auch sehr. wenngleich sie auch nicht meinem "antrieb" entspricht. aber: spielt das eine rolle? wie ich schon öfters schrieb: ich finde, es kommt in erster linie darauf an, was der leser daraus liest. und nicht sosehr darauf, die intention des autors zu treffen. schlüssig für einen selbst muss es sein. dann ist es gut. ich selbst hab zu jedem gedicht einen ganz eigenen bezug, der nur im geringen maße damit zu tun hat, ob er 100%ig ist.
das fliegen war von mir schon angedacht. ich zielte mehr richtung liebe, die einen ja auch beflügelt. aber mit der zeit schmelzen die höhenflüge dahin. aber das will man sich nicht eingestehen. die zweite strophe zeigt den widerspruch des empfindens: die flügel schmelzen dahin, doch man weiß, wie das gefühl war. und will nicht eingestehen, dass etwas "anders" ist. - so die richtung. aber ich bin ein schlechter erklärbär. vielleicht verstehst du aber jetzt ein bischen mehr, woran ich beim schreiben gedacht hatte.
denn das war schon immer so... erinnerste dich noch... Schule... Deutschunterricht: immer wenn man, "diese, jene, oder welche" ersetzen könnte, dann "das" nur mit einem "s"
da geht´s mir ja nicht anders, gabriella! im grunde kann man lasts interpretation beispielsweise auch aub eine beziehung münzen. das lässt er ja letztendlich offen. somit ist es ja schon irgendwie der passende ansatz.mir ist es schon wichtig, dass meine Texte zumindest im Ansatz so verstanden werden, wie ich sie gemeint habe.