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erneut

Verfasst: 08.11.2006, 00:56
von Mucki
die reise beginnt
zurück zum ziel
lose mein atem
hauch in stille
heimlich die schritte
folgen behutsam dem sand
weht ahnen leise
begreifen flüstert
die reise beginnt

© Gabriella
08.11.2006

Verfasst: 08.11.2006, 16:00
von Gast
Hallo Gabriella,

Die ersten zwei Zeilen deines Gedichts nehmen mich sofort für den Text ein.
Z. 3 lose mein Atem, , ich denke im Sinne von losgelöst...
Z. 4 hauch in stille hier fehlt mir etwas, wie z. B. ein hauch in die stille
im Folgenden würde ich lieber lesen:

behutsam folgen
heimlich
schritte dem sand

Die drei letzten Verse schließen den Kreis und die Reise beginnt von vorn...
Eine gute Idee, das Leben einschließlich Tod als Reise zu sehen, die zwar nicht neu ist, mir aber gefällt.
Interessant finde ich die Folge, dass die Schritte dem Sand folgen. Ich habe es so gelesen:
Sand rieselt im Stundenglas, Zeit verrinnt, wie auch das Leben diesem Verrinen folgt...

Liebe Grüße
Gerda

Verfasst: 08.11.2006, 16:12
von Mucki
Hallo Gerda,

Z. 3 lose mein Atem, , ich denke im Sinne von losgelöst...


genau so habe ich es gemeint!

Z. 4 hauch in stille hier fehlt mir etwas, wie z. B. ein hauch in die stille


merkwürdig, hier war ich mir auch nicht sicher. Wie wäre: haucht in die stille
Was meinst du dazu?

behutsam folgen
heimlich
schritte dem sand


Ja, das gefällt mir auch besser. Nur das Wort "heimlich", so allein in der Zeile, wirkt etwas verloren, hm?

Interessant finde ich die Folge, dass die Schritte dem Sand folgen. Ich habe es so gelesen:
Sand rieselt im Stundenglas, Zeit verrinnt, wie auch das Leben diesem Verrinen folgt...


Das hast du genau richtig gelesen ;-)
Saludos
Gabriella