Lieber niko,
ein starker Text von dir, ja, sehr...wieder wie ein Schuss aus einem Gewehr, der mich sofort in mich an einen Punkt bringt, wo ich den Zeilen unmittelbar folgen kann.
Zur Igelstelle schreibt paul:
Ich bin mir noch nicht so sicher, ob es ein positives Signal ist, wenn Du dem Igel seine Stacheln nehmen willst. Wie sieht wohl ein Igel ohne Stacheln aus? Tragisch, denke ich mal.
ich könnte mir durchaus vorstellen, dass das sogar anbsichtlich so gesetzt ist und gar kein positives Bild darstellen soll, sondern einen Verzweiflungsakt. Das Bild soll zeigen, dass es nicht nur "falsch", sondern auch unmöglich (soll heißen im Sinne von zu nichst führt, ~zerstört) ist, aber TROTZDEM versucht wurde. Selbst wenn es keine Absicht war, finde ich, dass es passt.
Allerdings finde ich passt das Igelbild insgesmat nicht in den Text...ich fände es eine kostbare Suche wert, ein analoges Bild zu finden, dass sich in die anderen in den ~Topus einreiht...es fällt mir zu stark raus aus der Bilderwelt des Gedichts. letzlich könnte man den Igel sogar streichen...aber das schlage ich mal nur wieder dreist vor...ich glaube, dass das ,was in dem Bild steckt, in dem ganzen Gedicht steckt.
Zu pandoras war, am Ende ginge vielleicht:
und ich mischte die karten neu
aus denen unser haus
bestanddann wäre ein unschönes Doppelwar weg und eins alleine stört nicht. Zu den unds, wo ich pan aber zustimme, habe ich keine gute Lösung gefunden...
Ich finde besonders gelungen das Zusammenspiel von Strophe 1 und 2, Strophe 1 erklärt mir soviel, dass Strophe 2 möglich ist, so wie sie ist. Ich lese das Gedicht auch ähnlich wie magic.
Ein starker Text...
Liebe Grüße,
Lisa
PS: Wäre super, wenn du deine Änderungen kenntlich machen könntest, dann kann man die Diskussion besser verfolgen. Entweder sternchen oder einfach vorheirge Veriosnen drunter posten. Dank dir!
