Hallo Louisa,
Den Titel finde ich richtig gut! Das gefällt mir (hat mich auch an "Zeit der Steine" erinnert)!da hast du genau den richtigen Punkt getroffen! Darum geht es hier nämlich. Siehe weiter unten.
hier grüble ich noch. Die Zeit form Hügel, von denen schwere Erinnerungen rieseln. Nicht vom Hügel rieseln schwere Erinnerungen, sondern der Hügel selbst ist die Summe der Erinnerungen.
Vielleicht sollte ich den Titel umbenennen in "Sand" ??? Aber dann ginge für mich der Faktor "Zeit" verloren, um die es ja im Gedicht geht. Oder ich nenne es "Zeit im Sand" ? Wäre vielleicht auch eine Möglichkeit.
Aber wie schafft "sie" Neues? Und wie verschmilzt sie?Indem die Erinnerungen (die Last) nicht vergessen werden, jedoch nicht mehr ständig im Kopf herumspucken, somit den Geist frei für Neues machen, aber eben, ohne die Vergangenheit (die Fehler, die Wunden, etc.) zu ignorieren, sondern mitnehmen, aber nur im Hinterkopf sozusagen.
Zum oben angesprochen Stein, stell dir folgende Ketten vor:
Berg, Fels, Stein, Kiesel, Sand
und dann andersherum
Sand, Kiesel, Stein, Fels, Berg.
Für mich ist der Sand deshalb Inbegriff für eine unendlich lange Entwicklung in beide Richtungen, Inbegriff für die Zeit schlechthin, deshalb "Endlosschleife".
Ich hoffe, ich habe mich jetzt zu verwirrend ausgedrückt
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Danke dir für deine Kommentare:-)
Saludos
Magic