Birgt Kälte der Nacht
oder Durst der Sonne
den Tau?
Wenn Wiese weint,
muss es Abschied sein,
Kameraden.
Monolog eines Weges
-
DasM
puh,
das klingt mir zu sehr nach mehr als es eigentlich ist ( sorry)
für mich entsteht keine beziehung zwischen tau und kamerad.
sehr wohl kann man es umständlich interpretieren, aber es wird mir nicht von vorne herein klar.
zumal der anfänglich poetische satz durch die "S banalisiert wird.
"Wenn Wiese weint" ist zwar echt klasse,
hätte mir aber diese metapher für ein schönes poetisches liebesgedicht aufbewahrt.
michael
das klingt mir zu sehr nach mehr als es eigentlich ist ( sorry)
für mich entsteht keine beziehung zwischen tau und kamerad.
sehr wohl kann man es umständlich interpretieren, aber es wird mir nicht von vorne herein klar.
zumal der anfänglich poetische satz durch die "S banalisiert wird.
"Wenn Wiese weint" ist zwar echt klasse,
hätte mir aber diese metapher für ein schönes poetisches liebesgedicht aufbewahrt.
michael
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DasM
ja natürlich, denn grundsätzlich finde ich kurze texte wesentlicher schwieriger als lange.
das bedeutet für mich, dass ich kurze texte gewissenhafter lesen muss, da sich die aussage des textes nicht offensichtlich darstellt.
auch bei deinem text bin ich so vorgegangen.
selbstverständlich sind mir die iddeen die du gehabt haben könntest auch durch den kopf gegangen, aber es bleibt schwierig die verbindung zu den eintzelnen punkten zu realisieren.
ein so kurzer text muss in der lage sein den leser schon instinktiv auf die richtige richtung festzulegen.
eine reine interpretation halte ich nicht für angemesssen, denn sonst könnte ich als text nur immer ein wort schreiben, und im rahmen der kommentierung dieses wortes beliebig viele interpretationen dazu schreiben. das ist aber nicht der sinn. der sinn ist, das der text eine richtung vorgibt. dein text besteht für mich aus worten, die einzeln sehr schön sind. zusammengefasst zu einem text widersprechen sie sich.
natürlich kannst du das im rahemn deiner interpretation jetzt widerlegen, aber damit sind wir dann in dem von mir angesprochenen thema.
nix für ungut
michael
das bedeutet für mich, dass ich kurze texte gewissenhafter lesen muss, da sich die aussage des textes nicht offensichtlich darstellt.
auch bei deinem text bin ich so vorgegangen.
selbstverständlich sind mir die iddeen die du gehabt haben könntest auch durch den kopf gegangen, aber es bleibt schwierig die verbindung zu den eintzelnen punkten zu realisieren.
ein so kurzer text muss in der lage sein den leser schon instinktiv auf die richtige richtung festzulegen.
eine reine interpretation halte ich nicht für angemesssen, denn sonst könnte ich als text nur immer ein wort schreiben, und im rahmen der kommentierung dieses wortes beliebig viele interpretationen dazu schreiben. das ist aber nicht der sinn. der sinn ist, das der text eine richtung vorgibt. dein text besteht für mich aus worten, die einzeln sehr schön sind. zusammengefasst zu einem text widersprechen sie sich.
natürlich kannst du das im rahemn deiner interpretation jetzt widerlegen, aber damit sind wir dann in dem von mir angesprochenen thema.
nix für ungut
michael
Hallo Last,
mir ist aufgefallen, dass Du die Artikel verweigerst:
bei "Kälte der Nacht" und "Durst der Sonne" finde ich das passend, weil die als allgemeine Begriffe gelesen werden können.
Die Wiese weint aber:
Sie ist ein spezifischer Ort zu einer bestimmten Zeit (der des Abschiedes) und bezeichnet den Übergang vom Allgemeinen zum Besonderen, der dieser Situation ja erst den Schmerz gibt. Weil es uns (= die Kameraden) betrifft.
Zum Stichwort "Kameraden":
Kommt von camera, das sind Leute die eine Zwangsgemeinschaft bilden, weil sie in derselben Stube wohnen (Bund, Studentenbude, etc.).
Du meinst aber vermutlich Freunde?
Auch wenn aus Kameraden Freund werden, würde ich vorschlagen, sie so zu nennnen...
Liebe Grüße, Carl
mir ist aufgefallen, dass Du die Artikel verweigerst:
bei "Kälte der Nacht" und "Durst der Sonne" finde ich das passend, weil die als allgemeine Begriffe gelesen werden können.
Die Wiese weint aber:
Sie ist ein spezifischer Ort zu einer bestimmten Zeit (der des Abschiedes) und bezeichnet den Übergang vom Allgemeinen zum Besonderen, der dieser Situation ja erst den Schmerz gibt. Weil es uns (= die Kameraden) betrifft.
Zum Stichwort "Kameraden":
Kommt von camera, das sind Leute die eine Zwangsgemeinschaft bilden, weil sie in derselben Stube wohnen (Bund, Studentenbude, etc.).
Du meinst aber vermutlich Freunde?
Auch wenn aus Kameraden Freund werden, würde ich vorschlagen, sie so zu nennnen...
Liebe Grüße, Carl
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Last
Hallo Michael,
ich hoffe du verzeihst mir die "Anschuldigung", ich bin nur immer etwas kritisch, wenn ich höre, es ist nicht von vorne herein klar. Jetzt verstehe ich aber wie du das gemeint hast und nehme diese Kritik hin, ich mache das häufig, um drei Ecken denken, eine Unschönheit, die ich mehr und mehr versuche auszumerzen um meine Gedichte zugänglicher zu gestalten. Wobei ich aber nicht denke, dass von vornherein ein Gefühl da sein muss, dass die Bedeutung schon ansatzweise greifen kann, was da sein MUSS ist dann aber zumindest etwas, was einen an den Worten hält etwas eindringliches, so das man vielleicht irgendwann noch einmal zurückdenkt und versteht. Leider scheint auch das hier zu fehlen.
Ich weiß auch nicht, wie ich das durch wenige Handgriffe ändern könnte, da diese Kritik hier ja grundsätzlicher Natur ist. Denke aber weiter nach *confused*
Allerdings haben Tau und Kameraden nicht so direkt etwas miteinander zu tun, allerdings (der) Durst und (die) Kälte.
Hallo Carl,
Es ist in der Tat aus den von dir genannten Gründen zu überlegen (die) Wiese mit einem Artikel zu versehen. Ich denke darüber nach.
Kameraden habe ich aber explizit gemeint, ganz genau so, wie du den Begriff erkärst, Durst und Kälte (und weniger die Wiese) sind diese Kameraden. Ich habe auch bei dir das Gefühl, das nicht so recht angekommen zu sein scheint, was ich gemeint habe, vermute die Ursachen dafür in den von Michael erläuterten Gründen.
LG
Last
ich hoffe du verzeihst mir die "Anschuldigung", ich bin nur immer etwas kritisch, wenn ich höre, es ist nicht von vorne herein klar. Jetzt verstehe ich aber wie du das gemeint hast und nehme diese Kritik hin, ich mache das häufig, um drei Ecken denken, eine Unschönheit, die ich mehr und mehr versuche auszumerzen um meine Gedichte zugänglicher zu gestalten. Wobei ich aber nicht denke, dass von vornherein ein Gefühl da sein muss, dass die Bedeutung schon ansatzweise greifen kann, was da sein MUSS ist dann aber zumindest etwas, was einen an den Worten hält etwas eindringliches, so das man vielleicht irgendwann noch einmal zurückdenkt und versteht. Leider scheint auch das hier zu fehlen.
Ich weiß auch nicht, wie ich das durch wenige Handgriffe ändern könnte, da diese Kritik hier ja grundsätzlicher Natur ist. Denke aber weiter nach *confused*
Allerdings haben Tau und Kameraden nicht so direkt etwas miteinander zu tun, allerdings (der) Durst und (die) Kälte.
Hallo Carl,
Es ist in der Tat aus den von dir genannten Gründen zu überlegen (die) Wiese mit einem Artikel zu versehen. Ich denke darüber nach.
Kameraden habe ich aber explizit gemeint, ganz genau so, wie du den Begriff erkärst, Durst und Kälte (und weniger die Wiese) sind diese Kameraden. Ich habe auch bei dir das Gefühl, das nicht so recht angekommen zu sein scheint, was ich gemeint habe, vermute die Ursachen dafür in den von Michael erläuterten Gründen.
LG
Last
Hallo Last,
wenn Du ein Outdoor-Erlebnis meinst, wo Dir Durst und Hitze zu Begleitern geworden sind, von denen es jetzt Abschied zu nehmen gilt, dann habe ich Dich tatsächlich nicht verstanden.
Ich hielt "Kälte der Nacht" und Durst der Sonne" für Metaphern der Herausforderung, die die "Kameraden" im gemeinsamen Bestehen zusammenschweißen.
Und natürlich habe ich die Wiese nicht für die Kameraden selbst gehalten...
Die "Wiese", die den Tau weint, war für mich ebenfalls eine Metapher für den Ort und die Zeit des Abschieds...
LG, Carl
wenn Du ein Outdoor-Erlebnis meinst, wo Dir Durst und Hitze zu Begleitern geworden sind, von denen es jetzt Abschied zu nehmen gilt, dann habe ich Dich tatsächlich nicht verstanden.
Ich hielt "Kälte der Nacht" und Durst der Sonne" für Metaphern der Herausforderung, die die "Kameraden" im gemeinsamen Bestehen zusammenschweißen.
Und natürlich habe ich die Wiese nicht für die Kameraden selbst gehalten...
Die "Wiese", die den Tau weint, war für mich ebenfalls eine Metapher für den Ort und die Zeit des Abschieds...
LG, Carl
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