Seite 1 von 1

Neu

Verfasst: 18.08.2006, 19:42
von Béla B
Neu

Ganz oft
Fühle ich mich allein
In dem Spiel der Großen,
Alleingelassen
Mit meiner Unerfahrenheit, Nichtkenntnis -

Nichtigkeiten.
Es ehrt dich,
Sagt er hin und wieder,
Doch sei auf der Hut. Du bist zu neu.

Zu frisch.
Eben erst geboren,
Denke ich,
Was sind schon zweiundzwanzig?
Ihr meine Etappenväter, Zeitweisemütter,
Ziehschwestern..

Aber wenn ich dann,
Also wenn ich wirklich alles
Und dann alles alleine am besten,
Wenn ich tue und mache, allein,
Von mir aus vielleicht
Dann bin ich zu frisch, zu neu,
Zu vergeßlich daß ich ja nur Gast,
Ein Zuschauer, Mit- Arbeiter
Im Spiel der Großen,
Hat nicht viel für mich übrig

Verfasst: 18.08.2006, 21:51
von Max
Lieber Bela,

zunächst mal ne grammatische Frage

Hat nicht viel für mich übrig


kann ich irgendwie auf nix beziehen, oder täusche ich mich?

Liebe Grüße
max

Verfasst: 19.08.2006, 01:27
von Béla B
:-)
das spiel der großen hat nicht viel für mich übrig!
manchmal kann verwirrendes so einfach sein :daumen:

Verfasst: 19.08.2006, 07:28
von steyk
Hallo Béla,
vielleicht könntest du das Wort "hat" nicht viel für mich übrig,
in "bleibt" ändern...?

Gruß
Stefan

Verfasst: 19.08.2006, 12:26
von Max
Lieber Bela,

Stefans Vorschlag hätte für mich den Vorteil, dass die letzten zeilen konsistent sind - aber sicher hast Du Dir ja auch bei Deiner version etwas gedacht.

Liebe Grüße
max

Verfasst: 21.08.2006, 08:46
von Béla B
tag ihrs -
da hatte ich auch schon dran gedacht, aber da die letzte strophe solch ein stakkato der gedankensplitter ist, hielt ich es nur für sinnvoll, die phrase "hat nicht viel für mich übrig" so beizubehalten, daß sie die unkonformität der strophe nicht angreift.
lg bb

Verfasst: 01.09.2006, 21:59
von Birute
Das gefällt mir sehr gut, lieber Bela.
Einzig der Titel ist mir hier zu kurz und uninteressant.

Lieben Gruß
Birute