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Ein Sommertag
Verfasst: 22.06.2006, 08:18
von Gast
Bei der Accountlöschung bat die Autorin darum, ihre Texte zu löschen. Dieser Bitte kommt die Administration nach.
Verfasst: 22.06.2006, 09:23
von Thomas Milser
Tja, liebe Gerda, so richtig packen tut mich dein Text irgendwie nicht. Willst du nun der Hitze/Schwüle Ausdruck verleihen, oder geht es um den Tageslauf kühl/schwül/kühl? Für mich kommt keiner der Zustände so richtig rüber.
Zum Thema Hitze schiebe ich denn auch mal deinem Text meinen hinterher. Das wird ja richtig Ping-Pong hier, was?
Liebe Grüße, Tom
Verfasst: 22.06.2006, 09:34
von Gast
Hm, lieber Tom, packen soll der auch nicht...
Eher in eine lakonische stimmung versetzen.
Liebe Grüße
Gerda
Einen Vergleich mit deinem Gedicht habe ich nicht angestrebt, um Himmels willen, nein, solltest du das denken... :shock:
Verfasst: 22.06.2006, 11:01
von elli999
...
Verfasst: 22.06.2006, 13:54
von Trixie
Servus Gerda!
Vom Hocker gerissen hat mich der Text nicht, er hat mich eher tiefer in den Stuhl gedrückt und eine richtige Vorfreude auf halb zehn Abends gebracht, weil es da immer einigermaßen kühl ist. Ich fand die Beschreibung nicht schlecht. Keine allzu neuen Begriffe, aber trotzdem nicht langweilig oder 1000fach gelesen. Es hört sich zwar einerseits negativ an, andererseits aber auch positiv, also eigentlich neutral. Das fand ich gut.
lg, Trixie
Verfasst: 22.06.2006, 14:45
von Herby
Hallo Gerda,
ganz kurz nur vor einer Siesta
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,
mir gefällt die erste Strophe besonders wegen ihres Gegensatzes.
Die Verbindung von Seide und Luft als etwas Leichtes, Feines, Zartes in Kontrast zu der späteren Schwüle, die schwer und drückend ist, in Verbindung mit der Personifizierung. Und auch die Doppeldeutigkeit der letzten drei Verse ... das hat was!
Liebe Grüße
Herby
Verfasst: 22.06.2006, 20:39
von Jürer trans Brauklin
Hi Gerda,
ich finde in Deinem Gedicht kommen nur die negativen Aspekte des Sommers zum Vorschein, hat der Sommer nicht auch viel positives,
es ist länger hell, alles blüht und duftet, man spart Energiekosten,
es ist Urlaubszeit etc., das erheitert doch das Gemüt.
Wir wünschen ihn doch alle herbei und ihn dann nur einseitig zu kritisieren,
das ist nicht angebracht.
Sorry, aber das ist ja nur meine Meinung.
Liebe Grüße
Jürgen
Verfasst: 23.06.2006, 00:47
von Gast
Hallo
Jürer, dass ich ein solches Gedicht schreibe heißt ja nicht, dass ich den Sommer nicht mag, im Gegenteil :!: :!: :!:
(Deine Meinung kannst du gern sagen, aber mir wäre es schon recht wnn auch etwas zum Text käme)
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Dieses Gedicht bleibt allerdings nicht nur bei einer Sommerbetrachtung stehen...
womit ich zu
Herby,
Trixie und
Ellis Beiträgen überleite, die, so will mir scheinen aus meinem Text ein wenig mehr für sich heraus lesen konnten.
Euch allen vielen Dank fürs Lesen und Kommentieren.
Gerda
Verfasst: 23.06.2006, 14:31
von Jürer trans Brauklin
Hallo Gerda,
Du hast einen schwülen Sommertag lakonisch beschrieben, mehr nicht, deshalb sollte das auch in der Überschrift rüberkommen.
Zum Inhalt möchte ich sagen, dass ich das Wort wabbert unangebracht finde, erinnert es mich doch mehr an wabbeligen, quabbeligen Pudding oder dergleichen. Findest Du, dass flimmert oder etwas ähnliches nicht besser wäre?
Sonst aber hat das Gedicht, gerade bei der derzeitigen Wetterlage, durchaus seine Berechtigung.
Liebe Grüße jürer
Verfasst: 23.06.2006, 14:46
von Herby
Hi Jürer,
darf ich dich korrigieren, obwohl es nicht um meinen Text geht? Du hast nicht richtig gelesen!
Du schreibst:
Zum Inhalt möchte ich sagen, dass ich das Wort wabbert unangebracht finde, erinnert es mich doch mehr an wabbeligen, quabbeligen Pudding oder dergleichen. Findest Du, dass flimmert oder etwas ähnliches nicht besser wäre?
In Gerdas Text heißt es "wabern"! Das ist etwas anderes und passt meiner Ansicht nach sehr gut in den Kontext!
LG Herby
Verfasst: 23.06.2006, 15:10
von Jürer trans Brauklin
Danke Herby für Deinen Hinweis, das Wort wabert ist sehr altertümlich und war mir nicht im Sinn, hat mich eben an wabbert erinnert, sorry!
Liebe Grüße jürer