Seite 1 von 1
blendwerk
Verfasst: 06.05.2014, 18:35
von ecb
wo schon
stehn wir uns so gegenüber
von angesicht zu angesicht
reden aufeinander ein
dasselbe
glaubst wohl hast lauter
alte graue
lachende wracks
vor dir
spöttisch geben wir uns
meinen blick zurück
wer
von euch
hätte das erwartet
Verfasst: 07.05.2014, 16:59
von Mucki
Hallo Eva,
hier finde ich das "Bild", den Zugang nicht. Ich lese und lese es mehrfach, komme jedoch nicht dahinter.
Rätselnde Grüße
Gabi
Verfasst: 07.05.2014, 20:19
von Klimperer
Ich versuche auch, meine sehr graue Zellen zu aktivieren ...
Verfasst: 07.05.2014, 20:23
von Mucki
Ich glaube, dass mir hier der Titel "blendwerk" die Sicht auf die Essenz der Zeilen nimmt. ,-)
Verfasst: 08.05.2014, 14:09
von ecb
Ist also offenbar nicht erkennbar, mein Fehler.
Also gut - Spiegel, mehrteiliger

LG Eva
Verfasst: 08.05.2014, 14:13
von Mucki
Ah, na klar! Da hätte man drauf kommen können, Eva. Nicht "dein Fehler".
Ich muss da an diese Umkleidekabinen denken, in denen man sich von allen Seiten sieht und meist auch noch vergrößert. *grusel* ,-)
Verfasst: 19.05.2014, 13:19
von diecruxbeidersache
Hallo Eva,
dein Gedicht gefällt mir. Unaufgeregt erzählt bringt es das, was der Titel verspricht auf den Punkt. Besonders in dem letzten Absatz machst Du das Geblendet-sein, das ich mit Sich-getäuscht-haben assoziiere, durch die Überraschung hinsichtlich der Erwartung deutlich. Deine Einleitung ins Gedicht "wo schon" nimmt mich als Leserin direkt mit ins Geschehen. Das ist gelungen! Es fällt mir jedoch schwer den zweiten Absatz ins Gesamte einzuordnen. Vielleicht gibst Du mir da ein wenig Support?
Verfasst: 19.05.2014, 21:26
von ecb
Och, Mönsch - hab ich doch Gabriella schon verraten
Danke dir, diecruxbeidersache
LG Eva