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wenn sie sich doch zuspitzte

Verfasst: 11.12.2013, 20:48
von Mucki
wenn sie sich doch zuspitzte

sie klafft weit
sie ist gefährlich
sie glänzt scharf

lianen schlängeln sich an ihren kanten hoch
forcieren sie
sich weiter zu spreizen
teufelssamen wuchern wild und wuchtig
wenn sie sich doch zuspitzte
zu einem schmalen spalt
einer fuge
vielleicht aus stein
der sie erschlägt

es ist dieses wollen
es schert streut tötet meine fuge
jagt sie fort
zur hölle wächst sie
viel zu scharf
igelt mich aus dem traum
statt hinein

Verfasst: 11.12.2013, 21:31
von Mucki
Ich hatte diese Zeilen kürzlich im WdW "Wachsen" geschrieben, hab es jetzt doch mal extra eingestellt, da ich neugierig bin, ob ihr herauslest, auf was sich diese Zeilen beziehen. ,-)

Verfasst: 11.12.2013, 22:20
von Zefira
Es klingt wie eine Geschichte, die es nicht schafft, zum Punkt zu kommen. Ich habe allerdings mit dem Wort "Fuge" etwas Probleme, weil ich ständig an die musikalische Form denken muss statt an die konkrete ...

Grüßchen, Zefira

Verfasst: 12.12.2013, 09:59
von Hetti
Irgendeine Kluft? Vielleicht die zwischen Anspruch und Wirklichkeit? Liebe Grüße Dede

Verfasst: 12.12.2013, 10:34
von Klimperer
In Widersprüchen gefangen ...

Die Liebe, vielleicht?

Sie aber durch die Vernunft zu ersetzen igelt uns aus dem Traum.

Verfasst: 12.12.2013, 19:35
von Mucki
Eine Kluft, ja, eine breiter Spalt. Und ich wünsche mir, dass sich diese Kluft zu einer engen Fuge schmiegen möge, damit ich endlich träumen kann.