paradiese
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RäuberKneißl
Das ist eine breiige Zusammenstellung von dem, was es an dumpfbackigen Hirnlosigkeiten zu dem Thema gibt, die unreflektierte Gestaltung unterstützt den intellektuellen Tiefflug prächtig. Als Text scheint er mir zu unspezifisch, um als Satire zu landen, für eine untere Humor-Schublade mags an wenigen Stellen reichen, (ich denke an schwer angetrunkene 17-jährigei Jugendliche).
Grüße
Räuber
Grüße
Räuber
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EMO
Hej, Räuber!
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen - ich bin ja schon in meiner zweiten (oder gar dritten?) Jugend angekommen und steh mit einem Fuß schon im Grab. Da fragt man sich schon in welches Paradies man nicht landen möchte. Das Beste in deinem Beitrag sind für mich neue deutsche Begriffe, so wie "breiige", "dumpfbackigen", "untere Humor-Schublade" ("intellektuellen Tiefflug" finde ich auch gut). Danke für die Wortschatzerwweiterung! Man lernt eben nie aus.
Ansonsten (obwohl fast nie angetrunken, vertrag nämlich keinen Alkohol), herzliche Grüße,
EMO
Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen - ich bin ja schon in meiner zweiten (oder gar dritten?) Jugend angekommen und steh mit einem Fuß schon im Grab. Da fragt man sich schon in welches Paradies man nicht landen möchte. Das Beste in deinem Beitrag sind für mich neue deutsche Begriffe, so wie "breiige", "dumpfbackigen", "untere Humor-Schublade" ("intellektuellen Tiefflug" finde ich auch gut). Danke für die Wortschatzerwweiterung! Man lernt eben nie aus.
Ansonsten (obwohl fast nie angetrunken, vertrag nämlich keinen Alkohol), herzliche Grüße,
EMO
Mir ging es ziemlich genau wie Räuber, Emo.
mensch
denk mal nach:
wenn du stirbst dann
geht für dich die welt doch unter
dann gibt es ja
die welt nicht mehr
Dabei hatte dieser Gedanke für mich schon einen Funken, der mich weiterlesen ließ.
Was mich wieder sehr ärgert, dass du bei den Muslimen sofort wieder das Extrem aus dem Hut ziehst, den Selbstmordattentäter und das dann in aller Breite austrittst, als gäbe es nichts anderes. Das dürfte im übrigen auch im Hinblick auf deine Frage für dich selbst wohl hoffentlich nicht wirklich relevant, oder eine Option sein, insofern geht es auch in der Hinsicht für mich nicht auf.
mensch
denk mal nach:
wenn du stirbst dann
geht für dich die welt doch unter
dann gibt es ja
die welt nicht mehr
Dabei hatte dieser Gedanke für mich schon einen Funken, der mich weiterlesen ließ.
Aus dem Text wird allerdings nicht wirklich ersichtlich, was das Problem des LIch mit dem christlichen Schlaraffenland ist?Emo hat geschrieben:Da fragt man sich schon in welches Paradies man nicht landen möchte.
Was mich wieder sehr ärgert, dass du bei den Muslimen sofort wieder das Extrem aus dem Hut ziehst, den Selbstmordattentäter und das dann in aller Breite austrittst, als gäbe es nichts anderes. Das dürfte im übrigen auch im Hinblick auf deine Frage für dich selbst wohl hoffentlich nicht wirklich relevant, oder eine Option sein, insofern geht es auch in der Hinsicht für mich nicht auf.
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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EMO
Liebe Flora,
doch, es gibt anderes als das Extreme bei den Muslimen für mich, ich habe sogar viele islamisch Freunde, die eben das Extreme in der Ausübung ihres Glaubens auch nicht (wie ich) mögen und nichts dagegen haben, dass gerade das angeprangert wird, was ihre Religion durch die Fundamentalisten (die Taliban, Al-Kaida, Selbstmordbomber usw.) so anschwärzt. Es gibt eben doch viele Moslems, die aus ihrem "Mittelalter" in die Moderne gelangen möchten (siehe Ereignisse in Ägypten). Wir WestländerInnen haben das ja schon vor Jahrhunderten hinter uns gebracht – nun ja, fast). Ich finde auch vieles im Kuran (im Original gelesen während meiner Zeit in der Türkei, heute schaffe ich nur noch die englische Übersetzung) wie auch in Teilen der Bibel sehr poetisch, aber das meiste davon sind für mich nur Märchen und Geschichten, die in ihrer Deutung von religiösen Machtbeansprucher genau so zurechtgelegt werden, wie es ihren Machtansprüchen am besten passt und dadurch zu Exzessen führen kann. So war es ja eigentlich schon immer mit den Religionen (siehe z.B. Katholizismus, unsere eigene Indoktrinierung in unserer Kindheit mit den Märchen um den sog. lieben Gott, dem Teufel, der Hölle usw, der Papst als Vertreter Gottes auf Erden und das Zölibat – so ein naturwidriger Schwachsinn). Es passt den "Religionisten" unter uns sehr gut, dass die meisten Menschen eben lieber an religiöse Hirngespinste glauben (ist ja auch bequemer) als wissen zu wollen, was dahinter stecken kann. Ich war selbst einst ein eifriger "Sucher nach Gott und Glauben", habe aber leider nichts anderes gefunden als mehr oder weniger schöne Märchen. Habe in meiner Jugend sogar ein echtes Saulus-Paulus-Erlebnis gehabt: eine Woche war ich, zugegeben, glücklich wie im siebten Himmel, dann bin, Gott sei Dank (ach, diese kaum vermeidbare Eintrichterung), aus dem Rausch wieder aufgewacht und habe danach eingesehen, was es mit dem Spruch "Gücklich sind nur die Dummen" auf sich hat.
Solche Märchen, wie z.B. Hur al-Ayn, verdrehen ja leider den "Möchte-gerne-Martyrern" dermaßen den Kopf, dass es ihnen nicht darauf ankommt, wieviele Unschuldige sie mit in den Tod reißen, einerlei ob sie Moslims sind oder nicht. Meinetwegen mag jedermann glauben, was er will und auch an welchen lieben Gott oder Allah er glauben will, wenn er eben nur seinen Glauben (sprich Märchen) für sich behält und ihn mir oder meinem Nächsten nicht aufbinden will. Ich hoffe, Flora, du hast dir den Link http://www.youtube.com/watch?v=0gPrmcQ_xgY mal angesehen! Wenn sich dir, als Frau, da nicht der Magen umgedreht hat, frag ich mich, wie du gebaut bist...
Wenn das Räuberlein diesen Text liest, wird er hoffentlich wieder so kreativ werden, dass er mich mit neuen deutschen Wortbildungen versieht (sein Synonym "Wasserheuschrecke" für Frosch in seiner Kindererzählung finde ich meisterlich!)
Es mag ja auch sein, dass ich im Blauen Salon mit meinen Provokationen nicht rein gehöre – aber ehe ich ihn (eventuell) verlasse kommt noch eine: (siehe unten)
Da ich nicht weiß, in welches Forum das Gedicht am besten passt, lasse ich es als Teil meiner Antwort hier stehen (habe aber nichts dagegen, wenn es mittels Moderatorenhilfe umgepflanzt wird. Würde ja vielleicht auch dem Räuberlein die Kritik erleichtern).
MfG, EMO
des suchers dilemma
von jahrhundert zu jahrhundert
schritt ein hirngespinst
genannt gott auf blutigen wegen
in seinem namen
wurden viele welten verödet
er zeigte sich in saulus hirn als
verführer guru gott - gewiss
sein schatten erglühte
zu strahlendem licht
paulus schatten wie ausgemeiselt
im ruß auf der erde
doch was halfen gebete
was dem sucher die einsicht
dass es ihn nur gibt
als ein dopaminerzeugtes fantasieprodukt
in der rinde seines hirns
"seine hand zu halten
war wie ein griff in glut
war wie ein donnerschlag in tauben ohren
war wie ein blitz in dürres gehölz
seine gedanken eine blutende wunde"
ätzende tropfen im säureregen
runen des zweifels gebeizt in sein gebein
ein blendender traum
begann zu erblassen
er fühlte verlust
er fühlte harm
und dieser gott
im hirn erzeugt als strahlender gedanke
war eine verführerische idée
zu preisen und anzubeten
den gläubigen ein trost
ein irrweg für andere
noch immer
erbietet er schutz und bleibe
für märchenerzählende
mullas priester und rabbinen
macht zu missbrauchen
für engstirnige fundamentalisten
eine anwendbare idée
ein teuflisch geglücktes pardon
für gläubige um ihre
ungläubige brüder und schwestern
zu erschlagen im namen irgendeines
hirngesponnenen idols
diese idée – oh ja , sie tröstet –
verspricht leben nach dem tode
ein paradies da oben
doch einen steinwurf näher
für viele die hölle auf erden
ihre lichtseite ist ohne zweifel
die unsterbliche musik
erquollen in JSBs seele
in Umm Kalsums lieder
und – halleluja – ein offenes tor
zur mystik und poesie
kann das allein schon
die idée wert sein?
übrigens
taugt sie auch glänzend dazu
– glaubt mir –
mich auf mein häderndes maul
zu schlagen – doch schade
dass der mensch
sich zum abbild eines
solchen hirngespinstes macht
doch, es gibt anderes als das Extreme bei den Muslimen für mich, ich habe sogar viele islamisch Freunde, die eben das Extreme in der Ausübung ihres Glaubens auch nicht (wie ich) mögen und nichts dagegen haben, dass gerade das angeprangert wird, was ihre Religion durch die Fundamentalisten (die Taliban, Al-Kaida, Selbstmordbomber usw.) so anschwärzt. Es gibt eben doch viele Moslems, die aus ihrem "Mittelalter" in die Moderne gelangen möchten (siehe Ereignisse in Ägypten). Wir WestländerInnen haben das ja schon vor Jahrhunderten hinter uns gebracht – nun ja, fast). Ich finde auch vieles im Kuran (im Original gelesen während meiner Zeit in der Türkei, heute schaffe ich nur noch die englische Übersetzung) wie auch in Teilen der Bibel sehr poetisch, aber das meiste davon sind für mich nur Märchen und Geschichten, die in ihrer Deutung von religiösen Machtbeansprucher genau so zurechtgelegt werden, wie es ihren Machtansprüchen am besten passt und dadurch zu Exzessen führen kann. So war es ja eigentlich schon immer mit den Religionen (siehe z.B. Katholizismus, unsere eigene Indoktrinierung in unserer Kindheit mit den Märchen um den sog. lieben Gott, dem Teufel, der Hölle usw, der Papst als Vertreter Gottes auf Erden und das Zölibat – so ein naturwidriger Schwachsinn). Es passt den "Religionisten" unter uns sehr gut, dass die meisten Menschen eben lieber an religiöse Hirngespinste glauben (ist ja auch bequemer) als wissen zu wollen, was dahinter stecken kann. Ich war selbst einst ein eifriger "Sucher nach Gott und Glauben", habe aber leider nichts anderes gefunden als mehr oder weniger schöne Märchen. Habe in meiner Jugend sogar ein echtes Saulus-Paulus-Erlebnis gehabt: eine Woche war ich, zugegeben, glücklich wie im siebten Himmel, dann bin, Gott sei Dank (ach, diese kaum vermeidbare Eintrichterung), aus dem Rausch wieder aufgewacht und habe danach eingesehen, was es mit dem Spruch "Gücklich sind nur die Dummen" auf sich hat.
Solche Märchen, wie z.B. Hur al-Ayn, verdrehen ja leider den "Möchte-gerne-Martyrern" dermaßen den Kopf, dass es ihnen nicht darauf ankommt, wieviele Unschuldige sie mit in den Tod reißen, einerlei ob sie Moslims sind oder nicht. Meinetwegen mag jedermann glauben, was er will und auch an welchen lieben Gott oder Allah er glauben will, wenn er eben nur seinen Glauben (sprich Märchen) für sich behält und ihn mir oder meinem Nächsten nicht aufbinden will. Ich hoffe, Flora, du hast dir den Link http://www.youtube.com/watch?v=0gPrmcQ_xgY mal angesehen! Wenn sich dir, als Frau, da nicht der Magen umgedreht hat, frag ich mich, wie du gebaut bist...
Wenn das Räuberlein diesen Text liest, wird er hoffentlich wieder so kreativ werden, dass er mich mit neuen deutschen Wortbildungen versieht (sein Synonym "Wasserheuschrecke" für Frosch in seiner Kindererzählung finde ich meisterlich!)
Es mag ja auch sein, dass ich im Blauen Salon mit meinen Provokationen nicht rein gehöre – aber ehe ich ihn (eventuell) verlasse kommt noch eine: (siehe unten)
Da ich nicht weiß, in welches Forum das Gedicht am besten passt, lasse ich es als Teil meiner Antwort hier stehen (habe aber nichts dagegen, wenn es mittels Moderatorenhilfe umgepflanzt wird. Würde ja vielleicht auch dem Räuberlein die Kritik erleichtern).
MfG, EMO
des suchers dilemma
von jahrhundert zu jahrhundert
schritt ein hirngespinst
genannt gott auf blutigen wegen
in seinem namen
wurden viele welten verödet
er zeigte sich in saulus hirn als
verführer guru gott - gewiss
sein schatten erglühte
zu strahlendem licht
paulus schatten wie ausgemeiselt
im ruß auf der erde
doch was halfen gebete
was dem sucher die einsicht
dass es ihn nur gibt
als ein dopaminerzeugtes fantasieprodukt
in der rinde seines hirns
"seine hand zu halten
war wie ein griff in glut
war wie ein donnerschlag in tauben ohren
war wie ein blitz in dürres gehölz
seine gedanken eine blutende wunde"
ätzende tropfen im säureregen
runen des zweifels gebeizt in sein gebein
ein blendender traum
begann zu erblassen
er fühlte verlust
er fühlte harm
und dieser gott
im hirn erzeugt als strahlender gedanke
war eine verführerische idée
zu preisen und anzubeten
den gläubigen ein trost
ein irrweg für andere
noch immer
erbietet er schutz und bleibe
für märchenerzählende
mullas priester und rabbinen
macht zu missbrauchen
für engstirnige fundamentalisten
eine anwendbare idée
ein teuflisch geglücktes pardon
für gläubige um ihre
ungläubige brüder und schwestern
zu erschlagen im namen irgendeines
hirngesponnenen idols
diese idée – oh ja , sie tröstet –
verspricht leben nach dem tode
ein paradies da oben
doch einen steinwurf näher
für viele die hölle auf erden
ihre lichtseite ist ohne zweifel
die unsterbliche musik
erquollen in JSBs seele
in Umm Kalsums lieder
und – halleluja – ein offenes tor
zur mystik und poesie
kann das allein schon
die idée wert sein?
übrigens
taugt sie auch glänzend dazu
– glaubt mir –
mich auf mein häderndes maul
zu schlagen – doch schade
dass der mensch
sich zum abbild eines
solchen hirngespinstes macht
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RäuberKneißl
Hallo Emo,
ich hatte deinen Text als literarischen gelesen (wissend, dass du selbst nicht Jugend bist) und die ausgedrückte Rentner-Denke als satirischen Versuch eingeordnet, dem neben der inhaltlichen Seite eine Gestaltungs-Idee zugrunde liegt. Offenbar lag ich daneben. Argumentative Differenzierung ist, scheint's, nicht dein Anliegen (wenn's um die Natur geht: ist dann Monogamie aus Männersicht nicht auch 'naturwidriger Schwachsinn', die brutpflegenden Weibchen mögen das anders sehen?) Will sagen, kulturelle Entwicklung basiert darauf, dass man sich von der Natur emanzipiert, ebenso wie vom naiven 'mythischen' Bewußtsein, das Bilder wie Gott oder Teufel oder die 72 Jungfrauen für reale Figuren nimmt, ein Prozeß, der mir spätestens seit dem 19 Jahrhundert genügend geklärt scheint, obwohl es für jüngere ungebildete Leute und Ideologen auch heute noch eine Erkenntnis sein kann. Unabhängig davon haben die mythischen Bilder meines Erachtens, und auch das scheint mir Konsens zu sein, als Bilder oder von mir aus Archetypen eine Bedeutung, die man auch kritisch/satirisch/humoristisch beleuchten kann. In obigem Text finde ich aber nur den naiven Realismus 'kritisiert'.
(Wortschöpfungen lagen übrigens nicht vor, die Ausdrücke, die du anführst sind nicht exotisch sondern übliches 'Zeitungsdeutsch').
Warum du plötzlich Moderatorenhilfe brauchst, um einen neuen Text in einen neuen Faden zu stellen erschließt sich mir nicht, aber ich bin ja nur das
Räuberlein
ich hatte deinen Text als literarischen gelesen (wissend, dass du selbst nicht Jugend bist) und die ausgedrückte Rentner-Denke als satirischen Versuch eingeordnet, dem neben der inhaltlichen Seite eine Gestaltungs-Idee zugrunde liegt. Offenbar lag ich daneben. Argumentative Differenzierung ist, scheint's, nicht dein Anliegen (wenn's um die Natur geht: ist dann Monogamie aus Männersicht nicht auch 'naturwidriger Schwachsinn', die brutpflegenden Weibchen mögen das anders sehen?) Will sagen, kulturelle Entwicklung basiert darauf, dass man sich von der Natur emanzipiert, ebenso wie vom naiven 'mythischen' Bewußtsein, das Bilder wie Gott oder Teufel oder die 72 Jungfrauen für reale Figuren nimmt, ein Prozeß, der mir spätestens seit dem 19 Jahrhundert genügend geklärt scheint, obwohl es für jüngere ungebildete Leute und Ideologen auch heute noch eine Erkenntnis sein kann. Unabhängig davon haben die mythischen Bilder meines Erachtens, und auch das scheint mir Konsens zu sein, als Bilder oder von mir aus Archetypen eine Bedeutung, die man auch kritisch/satirisch/humoristisch beleuchten kann. In obigem Text finde ich aber nur den naiven Realismus 'kritisiert'.
(Wortschöpfungen lagen übrigens nicht vor, die Ausdrücke, die du anführst sind nicht exotisch sondern übliches 'Zeitungsdeutsch').
Warum du plötzlich Moderatorenhilfe brauchst, um einen neuen Text in einen neuen Faden zu stellen erschließt sich mir nicht, aber ich bin ja nur das
Räuberlein
Hallo EMO,
Liebe Grüße
Flora
Natürlich sollte und darf Kritik geübt werden. Kritik, die trifft und zwar genau an dem Punkt, der kritisiert werden soll. Auch in diesem Text hast du aber eben keine Differenzierung gemacht. Und gerade, wenn du diese Einstellung hast, würde mich die Vorstellung, wie leicht deine Texte offensichtlich falsch verstanden und interpretiert werden können, nachdenklich machen. Es geht ja nicht um die Frage, wie man zu Extremisten, Selbstmordattentätern, Zwangsehe ... steht, ich denke, da musst du hier niemanden überzeugen, sondern ob dein Text es schafft, das Thema so umzusetzen, dass das, was du vermitteln willst, auch ankommt. Dass du mit dem provozierst, was du beabsichtigst und nicht mit etwas ganz anderem. Und da scheint mir doch einiges auseinanderzuklaffen, zumindest was mein Lesen anbelangt.es gibt anderes als das Extreme bei den Muslimen für mich, ich habe sogar viele islamisch Freunde, die eben das Extreme in der Ausübung ihres Glaubens auch nicht (wie ich) mögen und nichts dagegen haben, dass gerade das angeprangert wird, was ihre Religion durch die Fundamentalisten (die Taliban, Al-Kaida, Selbstmordbomber usw.) so anschwärzt.
*lach* Keine Sorge, mir stehen schon vorher die Haare zu Berge, jetzt zum Beispiel, oder bei deinem Text, auch in diesem Punkt. Du willst das Thema allen Ernstes mit der Emanzipationsfrage verknüpfen? Das geht für mich so meilenweit an der Lebenswirklichkeit von Frauen vorbei, dass ich das völlig absurd finde. Für mich zieht das die in vielen Ländern zähen und schwierigen Bemühungen um Gleichberechtigung ins Lächerliche. Ganz seltsam finde ich in dem Zusammenhang dann auch, dass du die Frau in deinem Text zum "armen Weib" machst, das bestiegen wird??? So weit weg schien mir der Tenor dieses Abschnittes deines Textes von dem des Beitrages nicht zu sein?Ich hoffe, Flora, du hast dir den Link http://www.youtube.com/watch?v=0gPrmcQ_xgY mal angesehen! Wenn sich dir, als Frau, da nicht der Magen umgedreht hat, frag ich mich, wie du gebaut bist...(Die sog. Emanzipation der (Haus)Frauen geht in Deutschland ja leider doch etwas sachter voran als in Skandinawien).
Es hat doch niemand geschrieben, dass du hier keine provokanten Texte einstellen sollst. Es wurde nur Kritik an den Texten geübt, an deiner Umsetzung. Und kritische Texte sind eben nicht automatisch gut und unantastbar, nur weil das Thema wichtig ist. Ein Weg könnte ja auch sein, die Kritik aufzunehmen, zu versuchen sie umzusetzen und an den Texten zu arbeiten?Es mag ja auch sein, dass ich im Blauen Salon mit meinen Provokationen nicht rein gehöre – aber ehe ich ihn (eventuell) verlasse kommt noch eine: (siehe unten)
Ja, wenn du Kommentare dazu möchtest, sollte es in einem eigenen Faden erscheinen. Setze es bitte selbst ein, sonst erscheint es unter unserem Namen. Ich denke am besten wird es zu "Der Blick aus dem Fenster - Lyrik und Kultur" passen, aber die Zuordnung ist ja auch nicht textbestimmend, oder -verändernd, insofern nur ein Orientierungspunkt.Da ich nicht weiß, in welches Forum das Gedicht am besten passt, lasse ich es als Teil meiner Antwort hier stehen (habe aber nichts dagegen, wenn es mittels Moderatorenhilfe umgepflanzt wird. Würde ja vielleicht auch dem Räuberlein die Kritik erleichtern).
Liebe Grüße
Flora
Das ist das Schöne an der Sprache, dass ein Wort schöner und wahrer sein kann als das, was es beschreibt. (Meir Shalev)
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EMO
Hej, Flora!
Aus Zeitmangel z.Zt. nur eine Berichtigung:
"Du willst das Thema allen Ernstes mit der Emanzipationsfrage verknüpfen?"
Nein, nein, da ist mir etwas ausgerutscht (dieser Ausrutscher hat mich heute früh tatsächlich geweckt, offenbar schlechtes Gewissen!), das ich schon bereinigt habe (leider doch zu spät).
MvG, EMO
Aus Zeitmangel z.Zt. nur eine Berichtigung:
"Du willst das Thema allen Ernstes mit der Emanzipationsfrage verknüpfen?"
Nein, nein, da ist mir etwas ausgerutscht (dieser Ausrutscher hat mich heute früh tatsächlich geweckt, offenbar schlechtes Gewissen!), das ich schon bereinigt habe (leider doch zu spät).
MvG, EMO
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