Elegie
Verfasst: 16.09.2013, 09:00
Elegie
Der Morgen lastet regenschwer auf dir,
das Trommeln an verweinten Fensterscheiben.
Kaum lässt das Quälende sich noch beschreiben,
die dumpfe Düsternis, die Starre hier.
Ein Fasttod. Melancholisch weiß die Wand,
und falbes Licht weht müde in das Zimmer,
Vergeblichkeit, ein träger Tagesschimmer.
Du stirbst an dir, zu früh, bist ausgebrannt.
Schon zählbar, was dir bleibt von deiner Zeit,
durchs Stundenglas rinnt, was du nennst: Dein Leben.
Dich selbst hast du dem Nichtsein hingegeben.
Und todwund fluchst du deiner Einsamkeit.
Der Morgen lastet regenschwer auf dir,
das Trommeln an verweinten Fensterscheiben.
Kaum lässt das Quälende sich noch beschreiben,
die dumpfe Düsternis, die Starre hier.
Ein Fasttod. Melancholisch weiß die Wand,
und falbes Licht weht müde in das Zimmer,
Vergeblichkeit, ein träger Tagesschimmer.
Du stirbst an dir, zu früh, bist ausgebrannt.
Schon zählbar, was dir bleibt von deiner Zeit,
durchs Stundenglas rinnt, was du nennst: Dein Leben.
Dich selbst hast du dem Nichtsein hingegeben.
Und todwund fluchst du deiner Einsamkeit.