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endzone

Verfasst: 15.09.2013, 17:43
von DavidK88
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Verfasst: 18.09.2013, 10:32
von Ylvi
Hallo David,

hier habe ich schon öfter gelesen. Du hast neue frische Bilder gefunden, die ungewöhnlich miteinander verwoben sind. Es liest sich gut laut, sehr trocken, unpathetisch, fast zynisch. Aber so ganz bekomme ich den Bogen nicht, was mir der Text vermitteln will. Er scheint etwas "aufzeigen" zu wollen, aber ich sehe es (noch) nicht. Dadurch wirkt dann beispielsweise das Abendmahl zu wortspielerisch auf mich, obwohl es sicher hier viel Deutungspotential mitbringt. Ich wäre gespannt, wie andere hier lesen.

Liebe Grüße
Flora

Verfasst: 21.09.2013, 11:57
von RäuberKneißl
Hallo David,

das ist quasi novellistische Lyrik - eine unerhörte Begebenheit, die den touchdown des Satelliten mit der körperhaften Kommunikation/Konfrontation im Spiel konfrontiert. Ich finde den Text wie Flora durch die religiösen Anspielungen etwas bedeutungs-überladen, aber das Spiel mit Spiel und Ins-weite-lauschen halte ich für sehr reizvoll und den Ton für sehr gut passend zum Thema.

Grüße
Räuber

Verfasst: 25.09.2013, 13:17
von DavidK88
Hallo,

danke für eure Kommentare. Ganz knapp ausgedrückt ging es mir in dem Gedicht um Kontaktverlust, vor allem um den Bruch mit dem Metaphysischen, aber auch um die zwischenmenschliche Entfremdung, da Kontakt entweder nicht vorherrscht, wie zwischen dem Vater und dem Sohn, oder mit Schmerz/Zerstörung verbunden ist.

Ich will aber ungern ausführlich erklären. Das nur knapp. Die religiöse Ebene ist mir sehr wichtig. Dass Texte, die religiöse Bezüge herstellen, bedeutungsschwanger sind, liegt wohl leider einfach in der Natur der Sache.

LG David