september

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 05.09.2013, 10:17

september

als würde auch der erinnerung
langsam die farbe geraubt –

wie dem blütengeköpf
das auf den gründen verschwimmt
und verregnet
und irgendwann überschneit wird
von anderem

ecb

Beitragvon ecb » 05.09.2013, 21:02

"blütengeköpf" - das ist mir etwas zu gesucht, gewollt, da würde mir ein einfaches Wort besser gefallen;
und der Sptember ist mir zu früh für das Geschilderte, wir haben ja noch den schönsten Nachsommer (oder bei dir nicht?), ich würde es eher mit dem November in Verbindung bringen; aber sonst - oh ja, das Dahinschwinden, Verschwinden, das Vergessen als eine der Grundbedingungen von Leben ...

Liebe Grüße
Eva

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 05.09.2013, 21:24

Hallo Eva, die Idee kam mir, als ich viele, viele farblos gewordene Blütenköpfe - jetzt, im September - abgeschnitten habe. Es ging mir hier nicht um das November-Grau, sondern um das Dahin-/ Ver-Schwinden im späten Sommer, das ich selbst immer sehr intensiv empfinde.

Klimperer

Beitragvon Klimperer » 06.09.2013, 04:18

Hallo Amanita,

kann es sein, dass ein bevorstehender Geburtstag dich zu diesem Gedicht inspiriert hat?

Alles Gute wünsche ich dir!

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Amanita
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Beitragvon Amanita » 06.09.2013, 07:55

Danke, lieber Klimperer!


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