Tage wie alle
Kein Tag, der Großes sich von mir erhofft.
Ein Tag wie jeder, der da kommt und geht.
Man spürt ihn kaum, vergisst ihn allzu oft.
Als wenn ein Windhauch bloß vorüberweht.
Das Übliche, der Alltag frisst die Stunden.
Und rasch erledigt sich noch dies und das.
In dieses Dasein bestens eingebunden,
verspürt man kaum den dummen Aderlass.
Ich frage mich: Ist das denn nun das Leben?
Man wird sich selber fremd auf diese Weise,
wenn Tag für Tag man kriecht im selben Kreise.
Leicht wächst so ein Gefühl des Dichtdaneben.
Tage wie alle
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