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Leerlauf

Verfasst: 08.08.2013, 09:09
von Rita
Leerlauf

Ein Tag, an dem ich lauthals heulen könnte,
so einer ohne Klang und ohne Rosen.
Als ob mir dieses Glück ein Irrwisch gönnte,
ein Glück aus lauter ungedeckten Losen.

Ich könnte kaum beschreiben, was mir fehlt.
Es ist die Leere, die den Tag verschlingt.
Man sitzt stumm da, fühlt sich wie halb entseelt,
und hofft auf irgendwas, das Licht ins Haus bringt.

Ganz plötzlich höre ich ein Hündchen blaffen,
und irgendwo schlägt irgendeine Tür.
Es ist wohl Zeit, den müden Leib zu straffen.
Doch ratlos frage ich mich bloß: Wofür?

Verfasst: 08.08.2013, 09:19
von pjesma
um die perspektive zu wechseln? veränderung der perspektive spiegelt veränderung aufs sein ;-)...lyrisches überlasse ich anderen, bin nicht so stark wenns um reime geht...
lg
ps. seh erst jetzt dass du ganz neu bist...willkommen!

Verfasst: 08.08.2013, 16:30
von Rita
Auch eine Möglichkeit, pjesma. Aber weist der Kontext darauf hin? Hab vielen Dank für deinen Kommentar, es ist mein erster hier.

Lieben Gruß, Rita

Verfasst: 08.08.2013, 18:50
von Niko
hallo rita,

das klingt schön, der sprachfluss ist nach meinem empfinden sehr fließend, inhaltlich gut nachempfindbar. - herzlich willkommen. kenne ich dich? entspringst du der eifel?

ach ja.......eine zeile "geht zwar", aber sie könnte für mich runder sein:
und hofft auf irgendwas, das Licht vorbeibringt.
ist ok, aber grenzwertig im fließen, finde ich...

schönes einstanddingens!

lieben gruß: niko

Verfasst: 09.08.2013, 07:40
von Rita
Ja, Niko, du hast recht. Mit dieser Zeile bin ich selbst nicht ganz glücklich.
Etwas runder wäre: ... das Licht ins Haus bringt. Ich glaube, ich werde so umformulieren.
Mir hat nur das "vorbeibringen" so gut gefallen. Aber wie es so geht, auf die schönen Sachen
muss man zuerst verzichten. Dankeschön für deine Wortmeldung, Niko.
Dass wir uns kennen, glaube ich nicht. Ich war noch nie an der Eifel.

Lieben Gruß, Rita