hi birke,
jemandem, der sein haus verloren hat, ist schon etwas recht fundamentales abhanden gekommen. andererseit macht das aber auch frei ...
ich assoziere da eher etwas wie: ist der ruf erst ruiniert, lebt sichs weiter ungeniert
und ich denke auch, dass viele wendungen in unser aller leben nicht freiwillig sind, uns aufgezwungen werden, durch verluste, verschlossene türen, unerfüllte hoffnungen ... vielleicht gibt es noch andere wege, aber sehr oft gelangen wir erst über ent-täuschungen zur eigenen spur ...
ließe sich noch lange darüber philosophieren!
natürlich bewundern / beneiden jene, die ihr leben lang häuser/schutzmechanismen/übernommene regeln/konventionen ... durch die gegend schleppen, die, die sich davon befreit haben (oder wurden?), haben aber meist nicht den mut, es ihnen gleich zu tun. da lande ich dann auch bei jenen tratschweibern von amanita, die mit scharfer zunge bekämpfen, was sie heimlich bewundern.
wie auch immer, gern darüber sinniert. schönes bild, das mit dem haus
liebe grüße, poeta