Hallo fenestra,
eine herrliche Idee, die einem bleibt. Man fragt sich wirklich, was für ein Feld man wohl (dieses Jahr) trägt, oder was andere darauf einpflanzen würden, darauf sehen.
Deine Bearbeitung funktioniert diesmal für mich aber nicht. Mir geht da zu viel verloren, auch an Klang. Der etwas erzählendere Ton passt hier besser für mich. Ab der Zeile:
manchmal wünsche ich mir einen hagelschauerwürde ich überhaupt nichts mehr ändern. Das finde ich ziemlich perfekt in deiner ersten Version.
Was mich ein wenig aus dem Gedicht wirft, sind einzelne Beschreibungen, die für mich nur für ein reales Feld stimmig sind, aber nur schwer übertragen gelesen werden können. Das macht das Bild für mich zu eng und es kippt dann auch in die Übertreibung, so dass das Feld von der Schulter rutscht. .-)
im frühjahr wurde gepflügt und gedrillt
wie viele tonnen getreide wird die ernte ergeben
mit lärm und staub verbundenDas würde ich rausnehmen.
nachts scheint der mohn
aufzusteigen
legt sich über meine augen
Diese Kürzung und Zusammenstellung als Strophe finde ich wieder sehr stimmig. Sehr schön.
Der neue Titel gefällt mir gut. Ich würde ihn nur zur alten Version umstellen.
mein kopf eine vogelscheuche Liebe Grüße
Flora