an ffm, in liebe (M)
Verfasst: 09.06.2013, 10:37
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nichts ist rührender
als eine annäherung an die metropole
bei sonnenaufgang:
langgestreckt das rosa gestein,
stramm der purpurstahl
taubenblau die verspiegelten augen
der titanen
versilbert wachen die flüsse auf
es malt sich ein jungferntag auf der brücke
und nichts rührt mehr
als das sichabstrampeln
der dinge
den verfall zu verleugnen
die solstitien vergehen
hie und da
ein strebsames gebäude
streckt die finger in die höhe
zappelt und lispelt:
„ich bin schon groß, guckmal, sooo groß!“ –
man möchte es beinahe
in die arme schließen
weil
nichts rührender ist
außer vielleicht
einem plötzlichen windstoß in den platanenkronen
außer der unwiederherstellbarkeit
des wolkengetiers
und der flugdauer der vögel
in zeitlos vorgegebenen
gassenlabyrinthen
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nichts ist rührender
als eine annäherung an die metropole
bei sonnenaufgang:
langgestreckt das rosa gestein,
stramm der purpurstahl
taubenblau die verspiegelten augen
der titanen
versilbert wachen die flüsse auf
es malt sich ein jungferntag auf der brücke
und nichts rührt mehr
als das sichabstrampeln
der dinge
den verfall zu verleugnen
die solstitien vergehen
hie und da
ein strebsames gebäude
streckt die finger in die höhe
zappelt und lispelt:
„ich bin schon groß, guckmal, sooo groß!“ –
man möchte es beinahe
in die arme schließen
weil
nichts rührender ist
außer vielleicht
einem plötzlichen windstoß in den platanenkronen
außer der unwiederherstellbarkeit
des wolkengetiers
und der flugdauer der vögel
in zeitlos vorgegebenen
gassenlabyrinthen
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