Seite 1 von 1

aussicht talwärts

Verfasst: 05.06.2013, 18:31
von Niko
Verstecken ist aktiviert
Um diesen versteckten Text lesen zu können, mußt du registriert und angemeldet sein.

.

Verfasst: 05.06.2013, 18:44
von Klimperer
Hallo Niko,

deine "Talwärts Aussicht" lässt mein Herz schweben.

Vom Gedicht wie von einer leichten Brise getragen.

Ich muss an einen romantiker, an Caspar David Friedrich dabei denken.


Schön, traurig, melancholisch.

Resigniert?


LG

Carlos

Verfasst: 09.06.2013, 08:21
von fenestra
Lieber Niko,

auch ich mag diesen Text sehr und sehe die schroffen Abhänge mit den sich in den Fels klammernden Pflanzen gut vor mir. Einiges würde ich ruhig noch verknappen:

auf kahlen hängen
krüppelt spärlicher wuchs
in genügsamkeit
wie kann man überleben
in dieser welt der entbehrungen


Die Frage "wie kann man überleben" beantwortest du doch schon vorher: in genügsamkeit. Daher würde ich Z 4-5 streichen.

ich bin nah an irgendetwas
vielleicht mir oder ihm


Das ist mir zu vage und sprachlich zu banal. Das lyr. Ich ist vor allem nah am Abgrund. Oder? ;)

Wo bist du gewandert? An der Mackenröder Spitze? Sicher sehr schön dort, jetzt im Frühsommer!

Viele Grüße
fenestra

Verfasst: 09.06.2013, 13:04
von pjesma
mir gefällt auch dies gedicht sehr...aber warum ist das traurig? ich würde das gefühl eher als erhaben bezeichnen... die zeile "vielleicht mir oder ihm" würde ich auch auslassen, man ahnt wessen,was für eine nähe/ presenz du da spürst :-)
lg, pjesma