Beitragvon scarlett » 25.05.2013, 16:55
liebe di,
ich habe kein probem mit deinem text, ich finde die assoziationsmöglichkeiten spannend.
das "zerschellt" passt für mich insofern, als es ja durch das "nass" wieder aufgenommen wird. dh das in einem gehäuse geborgene/enthaltene läuft/fließt aus.
dass die nacht am tag zerschellt, ließ mich zuerst an ein schiff denken- an ein traum_schiff, an all das, was an überbordendem in einer traumreichen nacht zusammen kommt- wildes träumen, das sich am morgen auflöst, zusammenbricht, verschwindet, ausfließt ... und ein ich - vielleicht schweißgebadet - zurücklässt. die ganze geladene fracht läuft aus, wenn das schiff aufläuft/zerschellt.
ich denke aber bei /zer/schellt auch an einen wecker, der die träume beendet, einen förmlich heraus reißt, hinausschmeißt aus der traumwelt.
insgesamt find ich das sehr dicht, fast schon drängend und es ist mir damit noch einmal indiz dafür, wie vielfältig be_drängend der inhalt ist.
liebe grüße,
deine mo
Zuletzt geändert von scarlett am 25.05.2013, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.