Der Kreis
Entstauben wollte ich meine Welt
mich aus dem Dunkel winden
das mir die Eltern
auf meine Häupter legten
ja vor mein Auge schmiedeten
Das Schöne hab ich mir
zu Herzen genommen
ich male die Bilder hell
kanns aber nicht ertragen
verwische, verreiße es jedes Mal
Es ist soweit
meine Sprache hab ich zur Ruine gebrannt
seit mir die Geister nicht mehr heilig begegnen
sondern mit Worten nach mir werfen
mir die Bilder stehlen
Das schwarze Haus hab ich verschenkt
die Geister Schatten mit ihren Kindeskindern
sind mitgewandert
verdunkeln mir meinen Abschied
schon wieder
Der Kreis
Hallo Amanita,
dein Gedicht über den "(Teufels)Kreis" gefällt mir gut.
Das hier:
Ich würde nur zwei Kleinigkeiten ändern:
statt "Häupter" würde ich Singular wählen und für das zweite "Geister" würde ich "Schatten" nehmen.
Saludos
Gabriella
dein Gedicht über den "(Teufels)Kreis" gefällt mir gut.
Das hier:
ist klasse!Amanita hat geschrieben:meine Sprache hab ich zur Ruine gebrannt
Ich würde nur zwei Kleinigkeiten ändern:
statt "Häupter" würde ich Singular wählen und für das zweite "Geister" würde ich "Schatten" nehmen.
Saludos
Gabriella
Danke, Gabriella. Das hilft mir schon etwas weiter - wenn das zweimalige Geister nur wie eine Doppelung wirkt, nehme ich gern Schatten - vielen Dank für den Vorschlag.
Die Häupter sind ganz bewusst gesetzt, genauso wie das Auge im Singular da steht. Ich würde es schon gern so lassen, es sei denn, es ist für niemanden nachzuvollziehen.
Die Häupter sind ganz bewusst gesetzt, genauso wie das Auge im Singular da steht. Ich würde es schon gern so lassen, es sei denn, es ist für niemanden nachzuvollziehen.
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